Die „Colinda-Spitze“ ist nach neueren Analysen eher ein für die Jagd an Land gebräuchlicher Fischspeer als eine auf hoher See benutzte Harpune.
Der britische Fischer Pilgrim E. Lockwood fand 1931 eine Harpunenspitze im Schleppnetz an Bord seines Kutters „Colinda“. Das Artefakt war 22 Zentimeter lang und 12 000 Jahre alt. Aber die sogenannte Colindaspitze war nur die Spitze des Eisbergs. Seither verfangen sich immer wieder Hinterlassenschaften aus der Steinzeit in den Netzen der Trawler: Mammut- und Rentierknochen, Geweihäxte, Scheibenbeile und Neandertalerschädel wickeln Fischer zwischen Hering und Heilbutt aus den Maschen – Beifang aus einer vergessenen Welt.
die Spitze einer 12.000 Jahre alten Harpune, welche vom Schleppnetz des Kutters Colinda gefunden wurde und als Beweis dafür angesehen wird, dass es früher zwischen Europa und GB eine feste Landverbindung gab