Das ist sozusagen der "himmlische" Breitengrad.
Damit lässt sich die Position eines Gestirns beschreiben: Himmelsäquator-Erdmittelpunkt-Stern. Die Nulllinie mit 0 Grad ist der Himmelsäquator, der Himmelsnordpol hat +90 Grad, der Himmelssüdpol -90 Grad. Und auch am Himmel misst man dazwischen Parallelkreise, nur spricht man nicht vom Breitengrad eines Sterns, sondern von seiner Deklination δ. Sterne mit der gleichen Deklination liegen auf dem gleichen Parallelkreis, in gleicher Entfernung zum Himmelsäquator.
Der Breitengrad am Himmel
der himmlische Breitengrad
Auf der Erde beschreiben wir die Lage eines Ortes in Längen- und Breitengraden. Die Breitengrade verlaufen parallel zum Äquator und geben an, wie weit nördlich oder südlich des Äquators ein Ort liegt. Die Grade beschreiben den Winkel Äquator-Erdmittelpunkt-Ort.
Mit der gleichen Winkelangabe lässt sich die Position eines Gestirns beschreiben: Himmelsäquator-Erdmittelpunkt-Stern. Die Nulllinie mit 0 Grad ist der Himmelsäquator, der Himmelsnordpol hat +90 Grad, der Himmelssüdpol -90 Grad. Und auch am Himmel misst man dazwischen Parallelkreise, nur spricht man nicht vom Breitengrad eines Sterns, sondern von seiner Deklination δ. Sterne mit der gleichen Deklination liegen auf dem gleichen Parallelkreis, in gleicher Entfernung zum Himmelsäquator. Die himmlischen Grade entsprechen dabei den irdischen Breitengraden: Ein Stern mit der Deklination δ=+48 Grad, wie etwa der Deichselstern des Großen Wagens, erreicht über dem 48. Breitengrad den Zenit, er steht also zeitweise senkrecht über Bayern.
Das ist eine Abweichung, Beugung eine der zwei Kugelkoordinaten.