Der Synodale Weg ist ein Erneuerungsprozess der katholischen Kirche in Deutschland. Er wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken getragen und soll der Aufarbeitung von Fragen dienen, die sich im Herbst 2018 nach der Veröffentlichung der MHG Studie über sexuellen Missbrauch in der Kirche ergeben haben.
Der Synodale Weg ist auf zwei Jahre angelegt. Offizieller Beginn war der 1. Advent 2019.
Beschlossen wurde der Synodale Weg bei der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im März 2019. Ausgangspunkt war die Unzufriedenheit vieler Gläubigen, wie Kardinal Reinhard Marx als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz sagte.
Der Synodale Weg ist ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der römisch-katholischen Kirche in Deutschland.
Der synodale Weg ist ein "sui generis" -Prozess und keine Synode oder ein bestimmter Rat, und ohne Rom wird es keinen separaten deutschen Prozess für Fragen geben, die die Universalkirche berühren. Der synodale Weg besteht darin, vier Arbeitsgruppen von Bischöfe, Theologen und Laienexperten mit Jesuitenpater Bernd Hagenkord, einem ehemaligen Radio-Direktor des Vatikans, und Maria Boxberg von der deutschen Organisation für Christliche Sozialkunde, die am 27. September als "spirituelle Begleiter" bezeichnet wurde.
Das ist ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der römisch-katholischen Kirche in unserem Land
Ein Erneuerungsprozess der katholischen Kirche
ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der römisch-katholischen Kirche in Deutschland