Der Schwarzschildeffekt ist ein Phänomen in der analogen Fotografie, bei dem die Empfindlichkeit des Films bei sehr langen Belichtungszeiten (meist ab ca. 1 Sekunde) abnimmt. Es kommt trotz rechnerisch korrekter Belichtung zu einer Unterbelichtung und oft zu Farbverschiebungen. Die Belichtungszeit muss überproportional verlängert werden
eine Erscheinung, die bei der Belichtung in der (chemischen) Fotografie auftritt
Reflexionen verschwinden
Der Schwarzschildeffekt in der Fotografie beschreibt das Verschwinden von Reflexionen auf glänzenden Oberflächen, wenn der Aufnahmewinkel so gewählt wird, dass das reflektierte Licht nicht direkt in die Kamera fällt. Dadurch wirken spiegelnde Flächen wie Glas oder Metall schwarz oder sehr dunkel. Fotografen nutzen diesen Effekt, um störende Spiegelungen zu vermeiden und Details besser sichtbar zu machen, etwa in der Produktfotografie. Oft wird der Effekt durch das Anpassen des Kamerawinkels oder den Einsatz von Polarisationsfiltern erreicht. So lassen sich klare, reflexionsfreie Bilder von glänzenden Objekten erstellen.