ein Eisenbahntriebwagen mit Flugzeugpropeller am Heck
Es handelt sich um einen Triebwagen, das heißt ein Waggon, der aus eigenem Antrieb fährt und Fahrgäste befördert – anders als eine Lokomotive, die die Waggons mit Fahrgästen zieht. Als Antrieb sollte ein Propeller dienen. Gleich bei seiner ersten regulären Fahrt auf einer Strecke zwischen Hamburg und Berlin stellte der Schienenzeppelin einen Rekord auf: Er fuhr 230 km/h. Das strömungsgünstige Profil stellte sich als besonders geeignet für schnelles Tempo heraus. Heute würde man einen so schnellen Zug als Hochgeschwindigkeitszug bezeichnen. Der Geschwindigkeitsrekord des Schienenzeppelins wurde 24 Jahre gehalten!
Der Schienenzeppelin war zwar schnell, hatte aber auch Nachteile. So konnte man keine weiteren Waggons anhängen, um mehr Passagiere befördern zu können. Er konnte auch nicht rückwärts fahren. Zum Wenden brauchte man Drehscheiben oder Gleisdreiecke. Das war alles sehr umständlich. So kam es dazu, dass der Schienenzeppelin nur bis 1934 eingesetzt und 1939 verschrottet wurde.
BeschreibungDer Schienenzeppelin war ein von Franz Kruckenberg 1929 konstruierter Eisenbahntriebwagen, angetrieben von einem hölzernen Flugzeugpropeller am Heck. Der Schienenzeppelin, den Kruckenberg als „Flugbahn-Wagen“ bezeichnete, wurde nur in einem Exemplar gebaut.
ein von Franz Kruckenberg 1929 konstruierter Eisenbahntriebwagen
Eisenbahntriebwagen mit Flugzeugpropeller am Heck
Der Schienenzeppelin war ein von Franz Kruckenberg 1929 konstruierter Eisenbahntriebwagen, angetrieben von einem hölzernen Flugzeugpropeller am Heck.