Der Ereignishorizont ist die Grenze um ein Schwarzes Loch, jenseits derer nichts, auch kein Licht, entkommen kann. Es entsteht, wenn die Masse des Schwarzen Lochs auf eine kritische Dichte komprimiert wird. Innerhalb des Ereignishorizonts ist die Raumzeit stark gekrümmt und die Fluchtgeschwindigkeit überschreitet die Lichtgeschwindigkeit. Alles, was den Ereignishorizont überschreitet, ist dem Schwarzen Loch verloren. Das Innere eines Schwarzen Lochs bleibt jedoch aufgrund der extremen Krümmung der Raumzeit schwer zu erforschen.
Wie alle Horizonte trennt er Beobachtbares von Unbeobachtbaren. In der Relativitätstheorie trennt der Horizont Ereignisse (Weltpunkte) von einem Außenbeobachter. Ereignisse sind dabei durch Angabe eines Ortes (drei Raumkoordinaten) und einer Zeitkoordinate charakterisiert. Daher rührt der Name Ereignishorizont.
Ein Ereignishorizont ist in der allgemeinen Relativitätstheorie eine Grenzfläche in der Raumzeit, für die gilt, dass Ereignisse jenseits dieser Grenzfläche prinzipiell nicht sichtbar für Beobachter sind, die sich diesseits der Grenzfläche befinden.