Was hat es für einen Hintergrund, dass essbare Lebensmittel mit Gold verziert werden?

peppypingo · 27. Juni um 14:13

Was hat es für einen Hintergrund, dass essbare Lebensmittel mit Gold verziert werden?

 

Antworten

panda79 · 27. Juni um 15:31 · 0x hilfreich

Pure Dekadenz

Stiltskin · 27. Juni um 14:55 · 0x hilfreich

Gold gehört bei den Lebensmittelzusatzstoffen in die Kategorie „Farbstoff“ und hat die Nummer E 175. Es handelt sich dabei um mindestens 22-karätiges Blattgold. Gold, das nicht als E 175 gekennzeichnet ist, ist auch nicht zum Verzehr geeignet. Blattgold wird schließlich auch in der Kunst verwendet, doch sollte dieses auf Ihrem Eis landen, dann könnten Sie eine Vergiftung erleiden. Das in der Kunst verwendete Blattgold ist in der Regel nicht „rein“ und naturbelassen.

Gold, das als E 175 deklariert wurde, gilt als gesundheitlich unbedenklich. Auch hier sollte man nicht am Geld sparen, damit das Blattgold so rein wie nur möglich ist. Sollte das Gold einen Geschmack haben, dann ist das Grund zur Sorge: In der Regel ist es in solch einem Fall durch andere Metalle, wie z.B. Aluminium, oder durch chemische Zusätze verunreinigt.

bs-alf · 27. Juni um 14:47 · 0x hilfreich

Das ist der Zustand der Dekandenz.

storabird · 27. Juni um 14:17 · 0x hilfreich

Gold zu essen, ist seit altersher bekannt und wird seit über 800 Jahren ebenfalls in der Medizin angewandt. Die bekannteste Verwendung von Gold in Form von "reinem Flussgold" ist uns durch die sogenannte Goldkur der Hildegard von Bingen (1098-1179) überliefert. In ihrer "Physica" beschreibt sie im Kapitel "Über die Metalle" ausführlich die Goldeinnahme:

"Ein Mensch, der nun unter Gicht leidet, nehme Gold, koche dieses, trenne den Schmutz davon, ohne daß etwas vom Gold verschwinde, nehme dies Pulver, indem er es mahle.... Dies esse der Mensch frühmorgens nüchtern." 
 
 

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