Elefanten, Wale und Seehunde sind alle Säugetiere und teilen eine gemeinsame evolutionäre Herkunft. Wale und Elefanten stammen von einem gemeinsamen Landbewohner ab, der vor etwa 50 bis 60 Millionen Jahren lebte. Sie gehören zur Gruppe der „Paenungulata“, zu der auch Seekühe zählen. Diese Verwandtschaft zeigt sich in genetischen und anatomischen Merkmalen. Alle drei sind warmblütig, gebären lebende Junge und säugen diese mit Milch. Elefanten sind an das Leben an Land angepasst, während Wale vollständig im Wasser leben und Seehunde amphibisch sind, also sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Trotz unterschiedlicher Lebensräume verbindet sie ihre biologische Klassifikation und evolutionäre Geschichte.
Elefanten, Wale und Seehunde haben gemeinsam, dass sie alle Säugetiere sind, die sich an ein Leben im oder am Wasser angepasst haben und gemeinsame evolutionäre Wurzeln in den Afrotheria haben, einer Überordnung, zu der auch Seekühe und Klippschliefer zählen; sie sind also weitläufiger miteinander verwandt, als es auf den ersten Blick scheint. Sie sind Meeressäuger (Wale, Robben) oder eng mit diesen verwandt (Elefanten, deren Vorfahren im Wasser lebten) und teilen Merkmale wie die Fähigkeit, lange unter Wasser zu bleiben und sogar ihren Rüssel als Schnorchel zu nutzen.
Innenliegende Hoden