Die Coesfelder Liste ist eine historische Quelle, die im Wesentlichen eine Aufstellung von Personen enthält, die im Mittelalter in der Region Coesfeld (heute Nordrhein-Westfalen, Deutschland) eine bedeutende Rolle spielten. Genauer gesagt handelt es sich meist um eine Liste von Rittern, Adligen oder anderen wichtigen Persönlichkeiten, die mit der Region oder bestimmten Herrschaften verbunden waren.
Solche Listen dienen der Dokumentation von Besitzverhältnissen, Lehensbindungen oder der Teilnahme an bestimmten Ereignissen (zB Ritterturniere, Kriegszüge). Die Coesfelder Liste kann daher wertvolle Einblicke in die soziale und politische Struktur der Region im Mittelalter geben.
471 vollziehbar ausreisepflichtige Personen aus Westbalkanstaaten, denen Reisedokumente fehlen und gegen die rund 1.600 Ermittlungsverfahren wegen Straftaten registriert sind.
Eine Liste mit ausreisepflichtigen Personen bringt die Stadt Köln seit Anfang August in Erklärungsnot. Inzwischen prüfen Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt. Hier gibt es die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Coesfelder Liste.
Die Liste ist ein Hilfsangebot des Landes an die Kommunen. Im November 2024 meldet die Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) in Coesfeld den Ausländerbehörden in NRW 1.247 vollziehbar ausreisepflichtige Personen und bietet an, für sie Passersatzpapiere und EU-Ausweise zu beschaffen. An Köln werden 471 Namen übermittelt.
In Auftrag gegeben hat die Liste das NRW-Fluchtministerium nach dem Anschlag von Solingen im August 2024. Anlass war auch eine praktische Beobachtung: Die geplanten Abschiebeflüge aus NRW blieben auffällig leer.
1.247 Menschen befinden sich auf der Coesfelder Liste
Insgesamt gibt es in NRW 56.604 ausreisepflichtige Menschen (Stand 30. Juni 2026).