Was besagt die Ischgl-Studie?

Mehlwurmle · 25. Juni um 22:48

Was besagt die Ischgl-Studie?

 

Beste Antwort

Stiltskin · 25. Juni um 23:17 · 1x hilfreich

Bei 42,4 Prozent der Getesteten wiesen die Forscher Antikörper im Blut nach. Das heißt, sie waren infiziert. Dies ist der höchste jemals in einer Testreihe nachgewiesene Wert, wie die Medizinische Universität Innsbruck mitteilte. Bei Kindern unter 18 Jahren lag die Quote bei 27 Prozent. Unter dem Strich lag der Anteil der Einwohner, bei denen Antikörper festgestellt wurden etwa sechsmal höher als die Zahl der zuvor positiv auf den Erreger an sich getesteten Menschen in Ischgl.

Zum Vergleich: In einem der ersten Corona-Hotspots in Deutschland, Gangelt im Kreis Heinsberg, waren laut einer Anfang April durchgeführten Studie gut 15 Prozent der Einwohner infiziert oder hatten eine Infektion bereits hinter sich. Den Angaben aus Innsbruck zufolge wiesen vergleichbare Studien für Gröden in Südtirol Werte von 27 Prozent und für Genf von 10 Prozent auf.

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storabird · 25. Juni um 23:14 · 0x hilfreich

Nun beweist eine Antikörper-Studie, dass sich offenbar noch mehr Menschen infizierten, als gedacht.

kura · 25. Juni um 22:57 · 0x hilfreich

Laut der Studie besitzen mehr als 40 Prozent der untersuchten Einwohner Antikörper gegen Sars-CoV-2. Das bedeutet, es waren dort deutlich mehr Menschen vom Corona betroffen, als bislang bekannt. Nur wenige davon waren dabei richtig krank. 

 
 

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