Indianer-Umsiedlungsgesetz oder Indianer-Ausweisungs-Gesetz - 1830 in den USA erlassen
eine gesetzliche Grundlage für die Vertreibung der Indianer (Indian Removal) aus den Bundesstaaten östlich des Mississippi River zu schaffen
Der Indian Removal Act (dt. Indianer-Umsiedlungsgesetz oder Indianer-Ausweisungs-Gesetz) wurde 1830 in den USA erlassen, um eine gesetzliche Grundlage für die Vertreibung der Indianer (Indian Removal) aus den Bundesstaaten östlich des Mississippi zu schaffen. Das Repräsentantenhaus stimmte ihm mit 102 zu 97 Stimmen zu.
Der erste derartige Vertrag war der Vertrag von Dancing Rabbir Creek, der am 27. September 1830 unterzeichnet wurde. Die Choctaw verzichteten auf Land im Staat Mississippi (östlich des Flusses) und erhielten dafür Geld sowie Land westlich des Flusses. Ein weiterer Vertrag führte 1835 führte zur Vertreibung der Cherokee aus dem fruchtbaren südöstlichen Waldland der USA in das eher karge Indianer-Territorium im heutigen Bundesstaat Oklahoma, dem sogenannten "Pfad der Tränen“. Die meisten Stämme im Osten beugten sich dem Druck und unterzeichneten ähnliche Verträge. Den Indianern gegebene Garantien bezgl. Landbesitz wurden nicht eingehalten.