Im Bergbau werden die massiven Fördertürme aus Mauerwerk Malakowtürme genannt. Diese Bezeichnung geht auf das Fort Malakow in Russland zurück. Es wurde in den Jahren 1854 und 1855 von französischen und britischen Soldaten belagert.
Weil zu dieser Zeit auch die festungsähnlichen Schachttürme im Bergbau gebaut wurden, gab man ihnen den Namen Malakowtürme. Damit wollte man ausdrücken, wie standhaft diese Gebäude waren.
Immerhin besaßen einige Malakowtürme bis zu 3 m dicke Mauern und waren über 30 m hoch. Sie mussten auch so stabil sein, denn in ihnen waren die schweren Seilscheiben befestigt, mit deren Hilfe die Bergleute bis in über 300 m tiefe Schächte fuhren.
Die Türme beinhalten Ziegelmauerwerke.
ein aufwendig gestalteter Malakowturm mit polygonalen Ecktürmen und abschließendem Zinnenkranz.
bis zu drei Meter dickes Ziegelmauerwerk und eine versteifte Konstruktion im Inneren
Fördermaschinen