Mimesis wird seit der Renaissance mit dem lat. imitatio gleichgestellt und seit Martin Opitz' „Buch von teutscher Poeterey“ von 1624 im Sinne von „Nachäfferey“, später dann lange als Nachahmung übersetzt.
Diegesis bezeichnet in Literatur- und Filmwissenschaft die erzählte Welt einer Geschichte.
Mimesis bedeutet im literarischen und philosophischen Kontext „Nachahmung“ oder „Abbildung“ der Wirklichkeit.
Kurz erklärt:
Beispiel:
Ein naturalistisches Werk versucht die Realität so genau wie möglich nachzuahmen (Mimesis), während ein symbolistisches Werk eher innere Gefühle oder Ideen darstellt.
Mimesis ist also der kreative Spiegel der Welt in Kunst und Literatur.