bezeichnet das Ändern der Fahrtrichtung eines Zuges, bspw. in einem Kopfbahnhof
In der heutigen Zeit beschränkt sich das "Kopfmachen" wirklich meist auf das ändern der Fahrtrichtung eines Zuges. Heute wird der Personenverkehr ja meist mit Triebwagen die an beiden Enden einen Fahrstand haben, oder mit Zügen die am einen Ende eine Lokomotive und am anderen Ende einen Steuerwagen von dem aus die Lokomotive am anderen Ende ferngesteuert werden kann, haben durchgeführt.
In früheren Zeiten oder beim Fahrtrichtungswechsel eines Güterzuges jedoch bedeutet Kopf machen entweder das umrangieren der Lokomotive vom einen zum anderen Zugende. Alternative dazu, z.B. in Kopfbahnhöfen ohne Rangiermöglichkeiten, ist das ankuppeln einer neuen Lokomotive am bisherigen Zugende. Die bisherige Lokomotive wird abgekuppelt und wartet am Prellbock bis der Zug mit der neuen Lokomotive ausgefahren ist.
Ich kenne das nur so: sich Gedanken über etwas machen.
man macht sich Gedanken bzw. denkt nach
Kopfmachen findet an Kopf- Bahnsteigen statt, an denen Züge nur durch das sogenannte Kopfmachen gewendet werden können.
Beim "Kopfmachen“ fährt der Zug im Wendebahnhof auf einem Teil der zuvor befahrenen Gleise in die Gegenrichtung. Dazu wird vom Stellwerk eine Fahrstraße in Gegenrichtung eingestellt.