Diegesis (griech. für „Erzählung“, „Darstellung“) bezeichnet in Literatur- und Filmtheorie die erzählte Welt. Sie umfasst alle Elemente innerhalb der fiktiven Handlung – Orte, Figuren, Ereignisse und Geräusche –, die von den Charakteren als Teil ihrer Realität wahrgenommen werden, im Gegensatz zur äußeren Erzählweise.
deutsch: ‚Erörterung', ‚Darstellung'
Diegesis (oder Diegese) bezeichnet in Film- und Literaturtheorie die erzählte Welt, also das raumzeitliche Universum, in dem die Handlung spielt.
Diegesis ist das geschlossene räumlich-zeitliche Universum der Geschichte. Es ist die Welt, die von den Figuren wahrgenommen wird.
Das ist die "erzählte" Welt.
Diegesis bedeutet im Gegensatz zur Mimesis „Erzählung“ oder „Bericht“.
Kurz erklärt:
Beispiel:
In einem Roman, in dem ein Erzähler die Gedanken und Handlungen der Figuren schildert, spricht man von Diegesis. Die Handlung wird nicht „live“ gezeigt, sondern erzählt.
Unterschied zu Mimesis:
Diegesis ist also die narrative Vermittlung einer Geschichte durch einen Erzähler.