Warum wurde der Mai 1922 (36,6 C) als Wetter eingestuft?

Han.Scha26. Mai um 14:48

Warum wurde der Mai 1922 (36,6 C) als Wetter eingestuft und nicht als Vorbote einer Klima-Katastrophe??

 

Antworten

bekatronic28. Mai um 22:521x hilfreich

Die Unterscheidung zwischen einem lokalen Wetterereignis und einem Vorboten des Klimawandels liegt im Unterschied zwischen Wetter und Klima Während das Wetter den kurzzeitigen Zustand der Atmosphäre beschreibt, fasst das Klima diese Daten über längere Zeiträume (mindestens 30 Jahre) und große Regionen zusammen

  • Regionale Ausnahme vs. globaler Trend: Der Mai 1922 war eine extreme, aber regional begrenzte Wetterlage in Europa. Ein heißer Monat bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sich die weltweite Durchschnittstemperatur dauerhaft erhöht. Erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts beobachten Klimaforscher einen globalen, kontinuierlichen und beschleunigten Erwärmungstrend.
  • Fehlendes wissenschaftliches Verständnis: Die Erkenntnisse über den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt steckten damals noch in den Kinderschuhen. Erst in den späten 1950er und 1960er Jahren begannen Meteorologen, den Einfluss des Menschen auf das Klima systematisch zu erforschen und zu warnen.
k27108401. Juni um 08:110x hilfreich

Der Mai 1922 mit 36,6 °C war ein lokales Wetterextrem, nicht ein Hinweis auf eine bevorstehende Klimakatastrophe. Erst im Blick auf langjährige Trends und wiederholte Häufungen extremer Hitze würden solche Einzelereignisse klimarelevant und statistisch bedeutend.

mapsim26. Mai um 22:301x hilfreich

Damals war es ein sigulärer Ausreißer. Heute häuft sich das sehr und ist Zeichen der Klimaveränderung.

pullauge26. Mai um 15:070x hilfreich

Klimawandel war damals noch kein Thema

Pontius26. Mai um 14:530x hilfreich

Weil es "Wetter" war - Klimawandel ist ein Trend und keine einmaligen Wetterereignisse

 

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