Die Römer als auch die Ägypter gingen davon aus, dass es eine Vene gibt, die den linken Ringfinger direkt mit dem Herz – und somit mit dem Zentrum der Liebe – verbindet.
Am Ringfinger soll es laut Römer und Ägypter soll es eine Verbindung zum Herzen geben.
Der Pfarrer hat früher bei der Trauung des Paares die ersten drei Finger der linken Hand, ausgehend vom Daumen, einzeln berührt hat. Dies sollte die Dreifaltigkeit symbolisieren.
Eine Vermutung geht auf die Germanen zurück. So heißt es, dass die Liebesader bei den Germanen durch die rechte Hand führt und der Ring aus diesem Grund in Deutschland auch heute noch am rechten Ringfinger getragen wird. Andere Überlieferungen hingegen besagen, dass diese Tradition bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht und auf die Reformation zurückzuführen sei. Demnach trugen die Protestanten den Ehering als Symbol ihres Glaubens und des Protests bewusst an der rechten, anstatt wie bislang üblich an der linken Hand.