Viktor Orbán und seine Regierung stehen seit Jahren wegen der Einschränkung der Pressefreiheit in Ungarn in der Kritik, da sie die Medienlandschaft systematisch umgestaltet und unter Regierungskontrolle gebracht haben. "Reporter ohne Grenzen" hat Orbán als einen der "Feinde der Pressefreiheit" eingestuft, wobei Ungarn in der Rangliste der Pressefreiheit von Platz 23 (2010) auf Platz 89 (Stand 2024/2025) abgestürzt ist.
Viktor Orbán steht mit Hinblick auf Pressefreiheit immer wieder in der Kritik, weil seine Regierung seit 2010 durch Gesetze und Kontrolle der Medien die Pressefreiheit systematisch aushöhlt.
Orban steht in der Kritik, weil seine Regierung seit 2010 durch Gesetze, Übernahme öffentlich-rechtlicher Medien und Einschüchterung unabhängiger Journalisten die Pressefreiheit systematisch aushöhlt.
Öffentlich-rechtliche Sender wurden zu Sprachrohren der Regierung umgebaut, private Medien aufgekauft oder mundtot gemacht.
Die Medienaufsicht untersteht vollständig der Regierung und verweigert sich jeder Kontrolle über die Eigentumskonzentration im Mediensektor.
Die Finanzierung unabhängiger Medien wird durch die einseitige Verteilung staatlicher Werbegelder gefährdet, die fast ausschließlich regierungsnahen Medien zufließen.
Kritische Medien werden von der Regierung regelmäßig beschuldigt, Falschinformationen zu verbreiten oder vom US-amerikanischen Investor ungarisch-jüdischer Herkunft George Soros finanziert zu sein.
Ungarn ist das einzige EU-Land, das Medienschaffende nachweislich mit der Spähsoftware Pegasus überwacht hat. Darüber hinaus werden regierungskritische Journalist*innen häufig Zielscheibe von Online-Hass und Diffamierung durch Fidesz-nahe Gruppen.