Umgehung von Sanktionen und Preisdeckeln: Die G7-Staaten und die EU haben eine Preisobergrenze für russisches Rohöl festgelegt (max. 60 USD pro Barrel). Um das Öl teurer und damit profitabler zu verkaufen, nutzt Russland Schiffe, die nicht westlich versichert sind und somit nicht den Preisbeschränkungen unterliegen.
Verschleierung der Herkunft: Diese Schiffe wechseln häufig ihre Flagge (z. B. Panama, Barbados) und Betreiber, wodurch die wahre Identität des Eigentümers und der Ursprung der Ladung verschleiert werden.
Finanzierung des Krieges: Einnahmen aus dem Ölexport, die über diese Flotte generiert werden, fließen direkt in die russische Kriegskasse.
Verschleierung von Umschlag (Ship-to-Ship): Oft werden die Schiffe genutzt, um Ladungen auf hoher See umzupumpen, um die Route des Öls zu vertuschen.
Vermeidung von Überwachung: Um der Kontrolle zu entgehen, schalten viele dieser Schiffe ihre automatischen Identifikationssysteme (AIS) ab oder fälschen ihre Positionsdaten.