Jan, ein einfacher Knecht aus der Stadt Köln verliebte sich in die hübsche Magd Griet. Doch Griet wollte für sich etwas besseres als einen einfachen Knecht und lehnte die Umwerbungen des jungen Jans ab. Dieser zog traurig in den Krieg und kam zu Ruhm und Ehre. Als er dann später wieder in Köln auf seinem Ross einzog, erblickte er Griet und sagte zu ihr: Griet, wer et hätt jedonn! wodrauf die hübsche Griet antwortete: Jan, wer et hätt jewoss!
..... Verpasste Gelegenheiten kann man nicht nachholen!
Jan und Griet zählt zu den bekanntesten Kölner Liebesgeschichten. Auf Kölsch ist der Stoff der Sage in einem Gedicht von Carl Cramer (1837) übermittelt. Jan verliebte sich in Griet, die wollte nichts von ihm wissen (wollte lieber eine bessere Partie),er zog in den Krieg kam erfolgreich zurück und wollte nicht mehr von ihr...und wen sie nicht gestorben sind...
Der Ausruf „Wer et hätt jewoss, der et hätt jedonn!" bezeichnet in der Rheinstadt auch heute noch eine verpasste Gelegenheit.