Die erste Mondlandung am 20. Juli 1969 ist in den USA zwar ein historisch enorm bedeutsames Ereignis, wurde jedoch nicht zu einem offiziellen, arbeitsfreien Feiertag (Federal Holiday) erhoben. Es gibt jedoch einen offiziellen "National Moon Day" (Tag des Mondes), der jährlich am 20. Juli begangen wird, aber kein arbeitsfreier Feiertag ist.
Die erste Mondlandung 1969 war ein historischer Erfolg der USA, wurde jedoch kein offizieller Feiertag. Gründe dafür sind kulturell, politisch und praktisch: In den USA sind Feiertage meist religiös oder mit wichtigen historischen Ereignissen verbunden, weniger mit technischen Errungenschaften. Politisch war die Zeit von sozialen Unruhen und dem Vietnamkrieg geprägt, wodurch die Mondlandung zwar gefeiert, aber kein arbeitsfreier Tag eingeführt wurde. Die Schaffung eines neuen Feiertags erfordert zudem politischen Konsens, der oft schwer zu erreichen ist, zumal Feiertage wirtschaftliche Auswirkungen haben. Statt eines Feiertags wird die Mondlandung durch Museen, Bildung und Medien gewürdigt. Zudem gilt der Erfolg als gemeinsamer menschlicher Fortschritt, nicht nur als nationaler Stolz. Deshalb bleibt der 20. Juli ein bedeutendes Datum, aber kein offizieller Feiertag in den USA.