Warum ist der Schweif eines Kometen stets von der Sonne abgewandt?

SHADOWAS84 · 16. August um 05:10

Warum ist der Schweif eines Kometen stets von der Sonne abgewandt?

 

Antworten

bs-alf · 17. August um 21:02 · 0x hilfreich

weil sie durch den Sonnenwind entstehen

Nur_der_BTSV · 16. August um 15:29 · 0x hilfreich

Auf die Komateilchen eines Kometen wirken der Strahlungsdruck des Sonnenlichts sowie der Sonnenwind ein. Der Strahlungsdruck verleiht den kleinen Staubteilchen einen Impuls und treibt sie in einem langen Schweif vom Kometen fort. Dieser sogenannte Staubschweif ist stets von der Sonne weggerichtet und leicht gekrümmt, da sich der Komet auf seiner Bahn weiterbewegt...

durchgeknallt · 16. August um 08:10 · 0x hilfreich

Ist ein Komet weit von der Sonne entfernt, hat er gar keinen Schweif, doch wenn er näher kommt, erwärmt Strahlung von der Sonne die Materie im Kometen und verursacht Gasabscheidungen. Der Komet dehnt sich aus, und der Sonnenwind, der von der Sonne ausgehende Strom elektrisch geladener Teilchen, treibt Material von seinem Kern weg.

Dieses Material bildet den Kometenschweif, und da der Wind von der Sonne weg "weht", muss auch der Kometenschweif von der Sonne wegzeigen. Also zieht der Komet bei der Annäherung an die Sonne seinen Schweif nach sich, aber wenn er sich dreht und davon strebt, hat er den Schweif vor sich. Deswegen verliert ein Komet auch bei jedem Vorbeilauf in Sonnennähe Materie, was wiederum erklärt, warum Kometen mit kurzperiodischen Bahnen (d.h. mit Umlaufzeiten von wenigen Jahren oder wenigen Jahrzehnten) in der Regel besonders schwach leuchten. Sie haben zuviel Materie eingebüßt, als dass sie jemals wieder richtig hell erstrahlen könnten. Wirklich helle Kometen statten der Sonne nur selten oder vielleicht bloß ein einziges Mal einen Besuch ab.

Sonnenwende · 16. August um 07:23 · 0x hilfreich

Kometen haben i.d.R. einen Gas- und einen Staubschweif.  Beide sind von der Sonne abgewandt, weil sie durch den Sonnenwind entstehen.  Der Sonnenwind selber ist ein Strom geladener Teilchen, der von der Sonne aus in alle Richtungen  ins All hinaus strömt.  Diese entreißen dem Kometen seine Partikel, so dass diese ebenfalls ins All hinaus geschleudert werden. Der Staubschweif eines Kometen  ist aufgrund von Gravitationstreffen außerdem noch gekrümmt. 

Rosens · 16. August um 05:46 · 1x hilfreich

Auf die Komateilchen eines Kometen wirken der Strahlungsdruck des Sonnenlichts sowie der Sonnenwind ein. Der Strahlungsdruck verleiht den kleinen Staubteilchen einen Impuls und treibt sie in einem langen Schweif vom Kometen fort. Dieser sogenannte Staubschweif ist stets von der Sonne weggerichtet und leicht gekrümmt, da sich der Komet auf seiner Bahn weiterbewegt.

 
 
 
 
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