Das Ausbleiben des Monsuns und die daraus resultierene Dürre und die Wirtschaftspolitik der britischen Kolonialherrschaft.
Die verheerende Hungersnot in Indien von 1899/1900 hatte zwei Hauptursachen:
das radikale Ausbleiben des Monsunregens (Naturkatastrophe)
und die rücksichtslose Wirtschaftspolitik der britischen Kolonialherrschaft (menschengemachte Krise)
Die Hungersnot in Indien 1899/1900 wurde durch starke Regenfälle und Fluten verschärft, während die britische Kolonialpolitik unter Vizekönig Lord Curzon durch Ausbeutung und Missmanagement die Krise verschlimmerte.
in der Region wurden nur 12 % der üblichen Ernte eingefahren