Vorlåufigkeit.
Das Grundgesetz heißt „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ und nicht „der Bundesrepublik Deutschland“, weil es 1949 als vorläufige Verfassung für Westdeutschland geschaffen wurde. Das Wort „für“ betont, dass es zunächst nur für einen Teil Deutschlands galt und eine Übergangslösung war, bis eine gesamtdeutsche Verfassung möglich ist. Es signalisiert den provisorischen Charakter und den Auftrag, später eine gesamtdeutsche Verfassung zu schaffen. Nach der Wiedervereinigung 1990 blieb der Name erhalten, um an diese besondere Entstehungsgeschichte zu erinnern. Somit ist „für“ ein Ausdruck des zeitlich begrenzten und vorbereitenden Charakters des Grundgesetzes.
Weil 1949 damit betont werden sollte, dass das Grundgesetz nur für den westdeutschen Teil Deutschlands als provisorische Ordnung galt und nicht die endgültige Verfassung der ganzen Nation darstellte.
Provisorium vs. Verfassung: Wäre es „Verfassung der BRD“ genannt worden, hätte dies den Staat als endgültig etabliert. „Für“ signalisierte eine vorläufige Ordnung.
Hatte mit der Teilung von Deutschland zu tun.
kann man beides sagen
Weil es die Verfassung für die Bundesrepublik ist