Sie wurde als Streichwurst für den Nachmittags Tee entwickelt.
Weil sie zum Kaffee nicht schmeckt ;)
Der Name hat nichts mit der Zusammensetzung der Wurst oder dem Räuchervorgang zu tun, sondern einzig und allein mit der Tageszeit der Verkostung dieser Wurst.
1834 gilt als Gründungsjahr der Rügenwalder Wurstfabrik von Carl Müller. Sein Sohn trat in die Fußstapfen des Vaters und erfand um die Jahrhundertwende eine streichfähige Wurst. Durch die Art der Zubereitung und Reifung entstand eine herzhafte Wurst. Wie zu damaliger Zeit üblich, gab es am Nachmittag Tee. Die Fleischer von Rügenwalde bevorzugten dazu einen herzhaften Imbiss, statt süßen Dingen. Rasch entwickelte sich diese Wurst zur ständigen Beigabe zum Nachmittagstee, und so bürgerte sich auch außerhalb der Stadt Rügenwalde der Name "Teewurst" ein.
Das weiß man nicht. Die Vermutung ist, dass man sie gerne zum Tee aß, aber wirklich belegt ist diese Theorie nicht.