1973 zeigte die OPEC, welche Schlagkraft sie entwickeln kann: Erdöl wurde als politische Waffe genutzt. Damals drosselten arabische Ölstaaten die Förderung und verhängten ein Embargo. Sie warfen den westlichen Industrienationen eine einseitige Parteinahme zugunsten Israels in einem militärischen Konflikt mit Ägypten und Syrien vor, der als Jom-Kippur-Krieg bekannt ist.
Die Folgen der sogenannten Ölkrise waren dramatisch. In ganz Europa wurden Fahrverbote verhängt, um Öl zu sparen. "In allen Hauptstädten Europas erinnern sich die Menschen ihrer Gehwerkzeuge, seit die Araber nämlich ihr Erdöl als Wirtschaftswaffe einsetzen", hieß es damals in der Wochenschau.
Weil die Organisation erdölexportierender Länder viel Erdöl besitzt.