Schaltjahre gibt es, weil die Erde für einen Umlauf um die Sonne nicht genau 365 Tage benötigt, sondern etwa 365 Tage und knapp 6 Stunden. Würde man jedes Jahr nur 365 Tage zählen, würde sich der Kalender nach und nach von den Jahreszeiten verschieben.
Um diesen Unterschied auszugleichen, wird normalerweise alle vier Jahre ein zusätzlicher Tag eingefügt: der 29. Februar. Dadurch bleibt der Kalender mit dem tatsächlichen Lauf der Erde um die Sonne weitgehend im Einklang.
Ganz exakt ist die Regel jedoch nicht. Jahre, die durch 100 teilbar sind, sind keine Schaltjahre. Eine Ausnahme bilden wiederum Jahre, die durch 400 teilbar sind – sie bleiben Schaltjahre. Deshalb war das Jahr 2000 ein Schaltjahr, das Jahr 1900 jedoch nicht.
So sorgt das Schaltjahr dafür, dass Frühling, Sommer, Herbst und Winter langfristig zur richtigen Zeit beginnen.
Schaltjahre gleichen den Unterschied zwischen unserem Kalender und der tatsächlichen Bewegung der Erde aus. Sie sorgen dafür, dass die Jahreszeiten nicht im Kalender wandern und unser Klima konstant zugeordnet bleibt. Warum genau gibt es sie?