Die Abnahme der Apotheken im Stadtbild hat mehrere Ursachen, die zusammenwirken:
Wirtschaftlicher Druck: Apotheken sehen sich steigenden Kosten gegenüber, z.B. für Miete, Personal und Digitalisierung, während die gesetzlichen Erstattungen für Arzneimittel oft stagnieren oder sinken. Das schmälert die Gewinnmargen.
Regulatorische Herausforderungen: Strenge gesetzliche Vorgaben und bürokratische Auflagen erhöhen den Aufwand für Apotheken, was besonders für kleinere Betriebe belastend ist.
Konkurrenz durch Online-Apotheken: Immer mehr Menschen bestellen Medikamente online, was den stationären Apotheken Kundschaft entzieht.
Demografischer Wandel und Fachkräftemangel: Es gibt weniger Apotheker*innen und Nachwuchs, zudem schließen viele ältere Inhaber ihre Apotheken ohne Nachfolger.
Konzentration und Filialisierung: Große Apothekenketten und Versandhändler dominieren zunehmend den Markt, kleinere, unabhängige Apotheken können oft nicht mithalten.
Die Vergütung für verschreibungspflichtige Medikamente (das sogenannte Fixum) ist seit über 20 Jahren nahezu unverändert, während die Betriebs-, Personal- und Sachkosten (z. B. Mieten) massiv gestiegen sind. Viele Apotheken können dadurch nicht mehr rentabel arbeiten.
Weil sie Merz zu kritisch sind... - oder aber weil es mehr Internetquellen für Medikamente gibt