um sich von der zentralistischen Struktur des NS-Staates und zur Abgrenzung von der DDR zu unterscheiden
Der Begriff „Bundesrepublik Deutschland“ bezeichnet die offizielle Staatsform und den Namen des Landes seit seiner Gründung 1949. Hier die wichtigsten Gründe:
Historischer Kontext: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland in Besatzungszonen aufgeteilt. 1949 entstanden zwei Staaten: die Bundesrepublik Deutschland (BRD) im Westen und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) im Osten.
„Bundesrepublik“ als Staatsform: Das Wort „Bundesrepublik“ betont, dass Deutschland ein föderaler Staat ist – also ein Zusammenschluss mehrerer Bundesländer mit eigener Gesetzgebung und Verwaltung, die gemeinsam die Republik bilden.
Rechtliche Präzision: „Deutschland“ als Begriff kann geografisch oder kulturell verstanden werden, während „Bundesrepublik Deutschland“ die konkrete politische und verfassungsmäßige Organisation beschreibt.
Nach der Wiedervereinigung: Seit 1990 ist die Bundesrepublik Deutschland das gesamte deutsche Staatsgebiet, und der Name blieb offiziell bestehen, um Kontinuität und Rechtsklarheit zu gewährleisten.
Soll wohl den Bund der West Alliirten bekräftigen.
Diente der Abgrenzung.
Nach 1949 wurde der Name bewusst gewählt, um sich von der zentralistischen Struktur des NS-Staates und später zur Abgrenzung von der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zu unterscheiden.