Archäologische Funde aus Huelva und Umgebung belegen, dass vermutlich bereits ab dem späten 10., zumindest aber seit dem frühen 9. Jahrhundert v. Chr. Handelskontakte mit den Phöniziern bestanden und es wird sogar vermutet, dass an diesem Ort Tartessos lag. Aus der Zeit zwischen ca. 900 und 770 v. Chr. wurden bei Ausgrabungen ab 1998 in der Nähe der Plaza de las Monjas neben Gegenständen aus Silber, Kupfer, Eisen, Elfenbein und Stein auch viele Tausende Fragmente von Tongefäßen gefunden. Von Letzteren ist nur ein kleiner Teil – rund 8.000 – katalogisiert worden. Unter diesen waren über 3.000 Keramikfragmente phönizischer Art, aber auch 33 Exemplare griechisch-geometrischer Keramik kamen ans Licht. Daneben wurden noch vereinzelte Scherben aus Zypern und Sardinen gefunden. Zwar sind indigene Funde am häufigsten, aufgrund des hohen Anteils phönizischer Waren wird aber angenommen, dass Huelva ein sehr frühes phönizisches Emporion war.
Huelva wurde vor über 3.000 Jahren als Handelsstadt gegründet.
vor rund 3000 Jahren
10. Jh. vor Chr.
Gegründet wurde Huelva vor über 3.000 Jahren als Handelsstadt von den Phöniziern. Sie erlebte ihre Blütezeit dann unter den Römern und Karthagern.
Siedlungsreste aus dem 10. Jahrhundert vor Christus wurden gefunden