Die Kolonialzeit begann im späten 15. Jahrhundert und endete weitgehend im 20. Jahrhundert. Der genaue Zeitraum variiert je nach Region und Kolonialmacht, aber grob lässt sich die Kolonialzeit wie folgt einordnen:
- Beginn: Ab 1492 mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus und dem Beginn der europäischen Expansion.
- Höhepunkt: 16. bis 19. Jahrhundert, als europäische Mächte wie Spanien, Portugal, Großbritannien, Frankreich, die Niederlande und später Deutschland und Belgien große Teile Afrikas, Asiens und Amerikas kolonialisierten.
- Ende: Vor allem im 20. Jahrhundert, als viele Kolonien in Afrika und Asien zwischen den 1950er und 1970er Jahren unabhängig wurden.
Einige Kolonien bestanden jedoch noch bis in die 1990er Jahre, z. B. Macau (Portugal, bis 1999) oder Hongkong (Großbritannien, bis 1997).