1967 in Bangkok.
ASEAN wurde am 8. August 1967 in Bangkok von den fünf Gründungsmitgliedern Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur und Thailand gegründet.
Der Verband Südostasiatischer Staaten (ASEAN) wurde am 08. August1967 in Bangkok von Thailand, Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Singapur gegründet. Ziel war die Förderung des konjunkturellen Aufschwungs, des sozialen Fortschritts und der politischen Stabilität. Erfolge der wirtschaftlichen Öffnungspolitik zeigten sich bald und so zählen einige Mitgliedsländer heute zu den sogenannten Tiger- bzw. Pantherstaaten. Seit 1984 ist auch das Sultanat Brunei Mitglied und Papua-Neuguinea fungiert seitdem als Beobachter. In den 1990er Jahren traten Vietnam (1995), Myanmar und Laos (1997) sowie Kambodscha (1999) bei. Osttimor (Timor-Leste) stellte 2006 einen Antrag auf Mitgliedschaft und wurde am 26. Oktober 2025 elfter ASEAN-Mitgliedstaat.