Seit wann gibt es "Konditoren und Konditoreien"?

k1027226. August 2020

Seit wann gibt es "Konditoren und Konditoreien"?

 

Antworten

bs-alf26. August 20200x hilfreich

Als Maria Theresia die erste Zuckerbäckerinnung in Innsbruck zuließ, wurde das Handwerk Zuckerbäcker in Konditor umbenannt. (ca. 1750)

biene0109026. August 20200x hilfreich

Nachdem die Bäcker im Spätmittelalter (15. Jahrhundert) die Kunst des Brotbackens beherrschten, verfeinerten einige von ihnen die Teige mit Honig, Trockenfrüchten und Gewürzen. Diese Spezialisten nannten sich Lebküchler, Lebküchner oder Lebzelter.

 Aus den Lebküchnern entwickelten sich später die Zuckerbäcker und dann die Konditoren.

Der Beruf des Zuckerbäckers war anfangs mit dem des Apothekers verbunden, da nur dieser mit den exotischen Kostbarkeiten Handel treiben durfte.

Auch Marzipan wurde in der frühen Neuzeit in Apotheken gehandelt.

Erst als dem Holländer van Houten im Jahre 1828 das Abpressen der Kakaomasse gelang, standen zusätzlich Kakaobutter und Kakaopulver als Rohstoffe zur Verfügung.

Sonnenwende26. August 20200x hilfreich

Schon bei den alten Griechen (ca. 400 v. Chr.) gab es Honigfladen und süßes Rahmgebäck. 200 Jahre später waren bei den Römern flache Käsekuchen und Rahm- und Kremfladen bekannt. Doch der eigentliche Durchbruch der Konditorei kam Jahrhunderte später mit der Verbreitung des Rohrzuckers vor allem in den Mittelmeerländern. In Venedig bereitete man bereits im Jahre 1150 aus Mandeln und Zucker eine "Süßigkeit", das Marzipan.

Die zahlreichen Klosterküchen sorgten zu Beginn des 2. Jahrtausends durch ihren Ideenreichtum dafür, das es eine große Anzahl von Gebäcken gab, die als reine "Näscherei" gedacht waren. Sie entwickelten aus den bereits damals bekannten herzhaften Pasteten - den "Tarten" - durch Verwendung von Massen aus Mandeln, Eiern, Mehl und Zucker die "süßen Varianten" - die "Torten".

 

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