bei der Untersuchung von Substanzen auf Magnesium-
und Phosphatspuren spricht der Chemiker von Sargdeckelprobe;
denn Magnesium und Phosphat verbinden sich nach Hinzufügen eines
bestimmten Stoffes zu einem Kristall, das unter dem Mikroskop,
wie ein Sargdeckel geformt ist.
Bei einem bestimmten Nachweis von Magnesium sieht das Ergebnis aus wie ein Sargdeckel
Die Form nach einer chem. Reaktion sieht aus wie ein Sargdeckel
= Nachweis von Magnesium
bei der Sackdeckelprobe handelt es sich um eine Möglichkeit, Magnesium nachzuweisen:
Magnesium-Ionen werden im Trennungsgang der Kationen im Zentrifugat der (NH4)2CO3-Gruppe nachgewiesen.
Aus der mit Ammoniak und Ammoniumchlorid auf pH 8-9 gepufferten magnesiumhaltigen Lösung fällt mit Diammoniumhydrogenphosphat ein weißer Niederschlag aus, der bereits in schwachen Säuren leicht löslich ist.
Die Namensgebung erfolgte durch die Form der Kristalle:
Magnesiumionen fallen aus einer ammoniakalischen Diammoniumhydrogenphosphatlösung als weißes Mg(NH4)PO4· aus. Die Kristalle haben bei langsamer Kristallisation aus verdünnten Lösungen eine charakteristische, sargdeckelförmige Gestalt und sind häufig X-förmig verwachsen.