Nach Rebecca.
Der Name des „Rebecca-Syndroms“ geht auf den Roman Rebecca der englischen Autorin Daphne du Maurier zurück, der im Jahr 1938 veröffentlicht wurde. In ihrem Werk heiratet eine junge, unsichere Frau einen wohlhabenden Witwer. Nach der Hochzeit beginnt die Protagonistin sich unentwegt mit der verstorbenen Ehefrau ihres Mannes namens Rebecca, zu vergleichen. Die frühere Frau ihres Ehemanns wird von den Bediensteten des Paares idealisiert, was die Selbstzweifel und Eifersucht der Protagonistin bestärken. Dieser Vergleich gibt ihr das Gefühl Rebecca niemals ebenbürtig zu sein, was in Unsicherheit und krankhafte Eifersucht mündet und schließlich zum Ende der Ehe führt. Das Buch wurde später von Alfred Hitchcock verfilmt. Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerromans im Jahr 1940 war Hitchcocks erstes Projekt nach seinem Umzug nach Hollywood und wurde mit zwei Oscars ausgezeichnet. Zuletzt wurde das Werk von du Maurier im Oktober 2020 von Netflix neu verfilmt.
Das Rebecca-Syndrom ist nach dem Roman „Rebecca“ von Daphne du Maurier benannt, in dem die Protagonistin unter der übermächtigen Präsenz der verstorbenen ersten Frau ihres Mannes, Rebecca, leidet und sich ständig mit ihr vergleicht, was zu extremer Eifersucht und Unsicherheit führt.