Mit der sogenannten Faksimile-Masche erbeuten Betrüger derzeit viel Geld von älteren Menschen. Wie gehen sie vor?

69wolle · 20. Juli 2025
Mit der sogenannten Faksimile-Masche erbeuten Betrüger derzeit viel Geld von älteren Menschen. Wie gehen sie vor?
 
 

Antworten

DaLu · 21. Juli 2025 · 0x hilfreich

Kontaktaufnahme per Telefon oder Haustürbesuch: Die Täter geben sich als Buchhändler, Verlagsmitarbeiter oder Experten aus und bieten angeblich wertvolle Faksimiles – also originalgetreue Nachbildungen historischer Bücher – zum Kauf an.

Verlockende Versprechen: Die Bücher werden als exklusive Sammlerstücke mit angeblicher Wertsteigerung angepriesen. Oft wird behauptet, sie seien limitiert und bald vergriffen.

Druck und Täuschung: Die Opfer werden unter Zeitdruck gesetzt, sollen sofort entscheiden und hohe Summen zahlen – teilweise bis zu 450.000 Euro. Gefälschte Gutachten und Expertisen sollen die Seriosität untermauern.

Kreditverträge und Zusatzkosten: Manche Betrüger vermitteln sogar Kredite, um den Kauf zu finanzieren. Zusätzlich werden „Servicegebühren“ für angebliche Verkaufsdatenbanken verlangt.

Wertlose Ware Die gelieferten Bücher sind oft optisch hochwertig, aber inhaltlich wertlos und nicht einmal einen Bruchteil des gezahlten Preises wert.

Polarlichter · 20. Juli 2025 · 0x hilfreich

Falsche Versprechen

storabird · 20. Juli 2025 · 0x hilfreich

Die Haustürvertreter überzeugen mit großen Versprechungen: Der Kauf eines bestimmten Buches führe zur Wertsteigerung für die ganze Sammlung. Wer viel Geld für ein Buch ausgibt, um seine Sammlung zu vervollständigen, erhalte bei Auktionen das Vielfache zurück.

 
 

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