Dexpanthenol hat wahrscheinlich keine direkte epigenetische Wirkung , aber es könnte indirekt über die Modulation von Entzündungsprozessen, Stressantworten oder Genexpression die epigenetische Landschaft beeinflussen. Für eine klare Aussage fehlen jedoch dedizierte epigenetische Studien zu Dexpanthenol.
Dexpanthenol hat keine direkte oder klassische epigenetische Wirkung (wie etwa die gezielte Hemmung von Histon-Deacetylasen oder die Beeinflussung der DNA-Methylierung). Es beeinflusst jedoch nachweislich die Genexpression von Haut- und Wundheilungszellen auf metabolischem Wege. Dexpanthenol wird im Gewebe zu Pantothensäure (Vitamin B5) metabolisiert, welches als Baustein für das Coenzym A dient. Dies treibt den Zellstoffwechsel an, regt die Zellteilung an und moduliert die Aktivität spezifischer Reparatur- und Wachstums-Gene.