Erdbeben treten vor allem an den Grenzen der tektonischen Erdplatten auf, wo sich die Platten bewegen, aneinander reiben oder kollidieren. Die meisten Erdbeben finden entlang des sogenannten Pazifischen Feuerrings statt, der den Pazifischen Ozean umgibt. Diese Zone umfasst Länder wie Japan, Indonesien, die Philippinen, Neuseeland sowie die Westküste Nord- und Südamerikas. Hier entstehen etwa 75 % aller weltweiten Erdbeben.
Eine weitere wichtige Region ist die Alpide Zone, die von Südeuropa (Italien, Griechenland) über die Türkei bis zum Himalaya reicht. Hier stoßen die Eurasische, Afrikanische und Indische Platte zusammen, was häufig zu starken Erdbeben führt.
Auch die Mittelatlantische Rücken ist eine seismisch aktive Zone, in der neue Erdkruste entsteht. Erdbeben hier sind meist kleiner, aber häufig.
Zusätzlich gibt es aktive Zonen wie die Ostafrikanische Grabenbruchzone und die San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien. Insgesamt sind Erdbeben also vor allem an Plattengrenzen verbreitet, wo sich die Erdkruste dynamisch verändert.
Die meisten Erdbeben entstehen an den Grenzen der Erdkrustenplatten.
Feuerring des Pazifiks.
Pazifischer Ring
Die meisten Erdbeben treten entlang der Plattengrenzen auf, besonders intensiv am Pazifischen Feuerring, der die Küsten Süd- und Nordamerikas sowie Ostasiens und Australiens umfasst. Weitere stark betroffene Zonen sind Zentral- und Südasien (z.B. China, Iran, Türkei), der Mittelmeerraum (z.B. Italien, Griechenland) und Südostasien (z.B. Indonesien).
Die meisten Erdbeben ereignen sich entlang des sogenannten "pazifischen Feuerrings". Dieser verläuft vom Osten Südamerikas über die Westküste der USA bis nach Nord-Alaska und im Westen von Japan über Südostasien bis zu den Pazifik-Inseln.