sicher. Mit Videobeweis.
Ja, es gibt auch Fotos und Videos davon.
Ja, die gibt es: Bereits 1955 stellte der russische Physiker Pjotr Kapiza eine Theorie zur Entstehung von Kugelblitzen auf. Aus seinen Berechnungen nuklearer Explosionswolken schloss er, dass während eines Gewitters stehende elektromagnetische Wellen zwischen Himmel und Erde entstehen. An den Schwingungsbäuchen sollten sich unter bestimmten Umständen Kugelblitze bilden. Im Jahr 2000 kamen die neuseeländischen Forscher John Abrahamson und James Dinniss auf eine neue Spur. Sie vermuten, dass bei einem Blitzeinschlag in den Erdboden Nanoteilchen aus Silizium, Siliziumoxid oder Siliziumkarbid entstehen, die sich zu einem feinen Gespinst verbinden. Anschließend werden die Partikel durch den Luftsauerstoff oxidiert. Dieser Prozess setzt Licht und Wärme frei, so dass das schwebende Gespinst leuchtet.