Brauchen wir ein Fach "finanzielle Bildung" in Deutschland?

Mehlwurmle · 11. Mai 2015

Viele Menschen kommen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht zurecht.

 

Mehrere Millionen Einwohner gelten laut Statistik als überschuldet.

 

Kann dies daran liegen, dass der Umgang mit Geld und die einfache Logik, dass man dauerhaft nicht mehr ausgeben kann, als man einnimmt, nirgendwo vermittelt wird?

 

Würde hier ein entsprechendes Unterrichtsfach, dass wirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge erläutert Besserung bringen?

 

Wie seht ihr das?

 

Beste Antwort

s125817 · 11. Mai 2015 · 2x hilfreich

Auf keinen Fall! Wovon sollen die armen Banken leben, wenn wir uns nicht mehr von ihnen abzocken lassen, weil wir etwas von Geld verstehen?

 

Nein, Spaß beiseite. Die Idee ist wirklich gut, aber wie die Vorredner gesagt haben, beginnt es nicht in der Schule. Was nicht heißen soll, daß es dort nicht sinnvoll untergebracht wäre.

 

Ich denke, das Problem liegt an anderer Stelle. Kredit - easy Schulden, die Werbung ist ja bekannt, alles auf Pump kaufen, 0-Prozent-Finanzierung etc. Alles mit Karte bezahlen, egal ob 10 oder 1000 Euro. Wer bar bezahlt hat, viel mehr Gefühl für Geld. Und letztlich die Beschäftigung mit dem Thema, was auch die Erziehung der Kinder einschließt. Es gibt einfache Möglichkeiten, die ich aus eigener Erfahrung empfehlen kann: Haushaltsbuch führen und einmal im Monat (Zeit!) tabula rasa machen. Seit ich das tue, habe ich meine Finanzen im Griff, weil ich einfach im Überblick habe, wo ich stehe. Und zu guter letzt: nie mehr ausgeben, als aktuell zur Verfügung steht.

Antworten

anthonius · 03. April 2017 · 0x hilfreich

Gute Idee, mene Stimme hast du. Bei welcher Partei kandidierst du denn?

Sh1bby123 · 17. Mai 2015 · 0x hilfreich

Vielleicht im Sinnvollen Umgang mit Geld das könnte man schulen oder aufzeigen wie schwer es sein kann um Geld zu verdienen...

 

aber wird nicht kommen wie es einige meiner VOrredner gesagt habe... es wird von den "oberen" bewusst nicht gewollt das das Geld system durchschaut wird...

 

hab aber ein kleines Lehr video passend dazu gefunden... ^^

 

https://www.youtube.com/watch?v=_h0ozLvUTb0

1excalibur1 · 13. Mai 2015 · 0x hilfreich

Unsere Kinder können eine Gedichtsanalse in 7 Sprachen aber haben keine Ahnung von Arbeiten, Haushalt, Geld.

 

Es wäre sinnvoll

manu12384 · 12. Mai 2015 · 0x hilfreich

Also ich denke das Fach wäre Sinn frei,denn die Leute müssen selber sehen wie man probleme behandelt und irgwo auch durchlebt.Da werden Sie stark draus.

cliomathi · 11. Mai 2015 · 1x hilfreich

Das Fach wäre nur als Ergänzung zu sehen. Eher würde es was bringen Schuluniformen einzuführen damit der Markenwahn auf dem Schulhof aufhört.

Silvermoongirl · 11. Mai 2015 · 0x hilfreich

Natürlich muss der Umgang mit Geld erlernt werden, aber da spielt m.E. mehr hinein, als nur Verdienen und Ausgeben, denn oft ist Kaufen ja eine Kompensation für anderweitig empfundenen Mangel.

 

Und leider muss man sich auch fragen, ob es von politischer Seite überhaupt erwünscht ist, dass die Bevölkerung das Geld vernünftiger ausgibt, es geht ja schließlich um die Wirtschaft...

s125817 · 11. Mai 2015 · 0x hilfreich

Oder eine ganz einfache Möglichkeit: Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst, versuche dir welches zu leihen. Wer das einmal durch hat, weiß, wie er sich zu verhalten hat. Wenn das Geld alle ist, ist es alle. Und dann wird es nur um so schwerer, wieder an welches heranzukommen.

dbrasco777 · 11. Mai 2015 · 0x hilfreich

Ich finde das sehr sinnvoll. Da der Konsum zu weit in den Mittelpunkt gerückt ist. Eltern sind oft überfordert und vielleicht sogar selber in eine Schuldenfalle getappt.

Es gilt diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Sinnvoll wäre das meiner Meinung nach zusätzlich evtl. mit Ethik zu verknüpfen und Themen wie Arbeitsverhältnisse in der dritten Welt, Tierhaltung, Ausbeutung der Ressourcen usw. zu behandeln.

anthonius · 11. Mai 2015 · 0x hilfreich

Vielleicht bin ich da ein bischen altmodisch, aber müssen das nicht die Eltern ihren Kindern beibringen? Ich habe gelesen, dass Kinder die schon ab 5 ein Taschengeld bekommen und  nicht dauernd ein extrageld, später viel besser mit Geld umgehen können und auch weniger häufig in Schuldenfallen tappen. Ab 5 Jahre ist ein Euro pro Woche angemessen, stand da. Ich stelle fest, dass meine Kinder das ruckzuck kapiert haben und gut damit klarkommen.

DJBB · 11. Mai 2015 · 0x hilfreich

Solange sich die Massen vom Konsumzwang mitreißen lassen und sie von Volksverdummungsprogrammen eher als von eine Fachzeitschrift sich angezogen

fühlen, ist das wohl eher unvermeidbar.

 
 
 
 
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