Plastik-Menüschalen gehen je nach Kunststoffart bei unterschiedlichen Temperaturen ins Essen über, wobei chemische Auslaugungen oft schon ab 38 °C beginnen und mit der Temperatur zunehmen, aber besonders kritisch wird es oft oberhalb von 70 °C
ab 70 * C cirka.
ab ca 70 grad
Migration von Plastik aus Menüschalen in Lebensmittel kann bereits ab etwa 70 °C beginnen, obwohl der Kunststoff (meist Polypropylen) erst bei ca. 160–170 °C schmilzt. Ab 70 °C können sich chemische Bestandteile wie Weichmacher oder Monomere lösen und ins Essen übergehen, besonders bei fett- oder säurehaltigen Speisen und längerer Erhitzung. Die EU-Verordnung 10/2011 setzt Grenzwerte für solche Migrationen, doch die tatsächliche Menge hängt von Kunststofftyp, Erhitzungsdauer und Zustand der Verpackung ab. Fertiggerichte-Menüschalen sind oft mikrowellengeeignet, jedoch nur innerhalb bestimmter Temperatur- und Zeitlimits. Überschreitet man diese, steigt das Risiko, dass schädliche Stoffe ins Essen gelangen. Für mehr Sicherheit empfiehlt es sich, die Verpackungshinweise genau zu beachten und wenn möglich auf hitzebeständige Alternativen wie Glas oder Keramik zurückzugreifen. So schützt man Gesundheit und Umwelt gleichermaßen.