Bonn (dpa) - Zu den Missbrauchsfällen in seiner Heimat hat sich Papst Benedikt XVI. in seinem Hirtenbrief nicht geäußert. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, versteht das Papier dennoch als klare Weisung auch für Deutschland. Was der Papst den Katholiken in Irland […] mehr

Kommentare

3Stiltskin21. März 2010
Die Kritik des Papstes in seinem 'Hirtenbrief' an den Tätern macht kein einziges Verbrechen mehr ungeschehen. Bedauern zum Ausdruck bringen ist somit nur der Versuch, jegliche Schuld von sich zu weisen. Klare Worte darüber, wie in Zukunft derartige Taten verhindert werden sollen, klare Worte dazu, ob überführte Täter künftig mit dem Ausschluß aus der Kirche und einem Gerichteverfahren rechnen müssen, klare Worte dazu, wie Opfern wirklich geholfen werden soll, sind aber Fehlanzeige.
2k29329521. März 2010
Schon klar, jetzt versucht man in den Brief rein zu interpretieren, was geht, damit Pappa Ratzi nicht ganz so mies dasteht. Er selbst hat mit seinem vorherigen Amt dafür gesorgt, daß massiv vertuscht wurde. Seine "Reue" nehm ich im nicht ab. @1 : Weil der Brief dann ein persönliches Schudeingeständnis von Ratzi sein müßte und er von seinem jetzigen Amt nur zurücktreten könnte.
1Avalarion20. März 2010
Wenn das alles auch für Deutschland gilt, was ist dann so schwer daran, das auch ausdrücklich zu formulieren?