Berlin - Bei der Deutschen Bahn wächst die Zahl der gewaltsamen Angriffe auf Mitarbeiter in den Zügen und an den Bahnhöfen. "Wir sind leider Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklungen", sagte Bahnchef Richard Lutz dem Nachrichtenportal T-Online. "Im letzten Jahr gab es rund 3.300 körperliche […] mehr

Kommentare

22setto18. April 2025
Ich kenne Lokführer, die um an ihren Einsatzort zu kommen mit der Bahn fahren, allerdings in Zivil, denn schon als MA der DB erkannt zu werden führt oft zu verbalen und tätlichen Angriffen, leider
21Pontius18. April 2025
@18 Stimmt Streckendefekte hatte ich gerade nicht im Kopf, da hatte ich es mir mit der Baustelle zu einfach gemacht.
20Stoer18. April 2025
@19 : Und von solchen Dingen gibts hunderte weitere Beispiele
19U_w_U18. April 2025
@18 So wie bei uns die DB eine Strecke als nicht rentabel abgetan hat und als ein anderes Unternehmen es mit 20 Minuten Takt rentabel über Jahre hinbekommen hat, wollten Sie die Strecke wieder.
18Stoer18. April 2025
@16 : Ich geb dir ein kleines Beispiel.DB Regio fährt eine Weiche auf,die ist somit erst mal kaputt.Mein Unternehmen kann also die Strecke nicht befahren.Auf der Firmenapp ist dann zu lesen,das wegen einer Weichenstörung die Zugleistung ausfällt.Am Startbahnhof aber steht auf der Anzeige,das wegen fehlendem Personal die Leistung ausfällt.Und schon meckert jeder über das Unternehmen...du würdest staunen,was da gemauschelt wird,nur um die Konkurrenz schlecht zu machen...
17U_w_U18. April 2025
Einzelne nutzen auch einfach die Situation aus, um Alles was sich aufgestaut hat loszuwerden. Ein bisserl mehr Toleranz und Abstand fehlt halt inzwischen. Denke auch, dass es oft einzelne Fälle sind, die dann aber voll berichtet werden. Klar, ob Messer oder Schlägerei, das müsste Alles nicht sein, aber die Tendenz sieht halt leider bei uns auch so aus, wie in Amerika. Wenigstens haben wir noch keine Waffenträger im Zug.
16Pontius18. April 2025
Problematiken führt - allerdings habe ich da eher Einzelfahrende statt regelmäßig pendelnde Personen im Sinne.
15Pontius18. April 2025
@13 Bei Verspätungen würde ich jetzt noch mitgehen, aber bei Ausfällen? Fehlendes Personal oder fehlende Wagentechnik würde ich jetzt schon dem Unternehmen direkt zuordnen, ein Defekt eines startenden Zuges wohl nur zu einem geringen Teil. Dann kommt noch das Wetter und Baustellen dazu - aber zumindest beim Letzteren kann und sollte man fahrplantechnisch drum herum planen können. Aber da kommen am Ende sicherlich auch Verwechslungen oder ähnliches zustande, was bei einigen Fahrgästen dann zu
14U_w_U18. April 2025
Bei den Pendlern ist es eh manchmal selbst auch mit aufgebaut. Wenn man die billigsten Monatstickets kauft und in der Schunkelbahn dann keinen Platz bekommt etc. ist das natürlich eine Mehrbelastung, aber wenn man vergleicht was man fürs Auto zahlen würde und wie man mit etwas mehr Geld auch bei der Bahn sich auf andere Züge verlassen kann. Im Endeffekt trifft halt Stress, Unverständnis usw. aufeinander und dann noch am Besten sich gegenseitig unterstützen bei den Behauptungen.
13Stoer18. April 2025
@11 : joa das Thema Fussballfans,das ist ja ne ganz eigene Sache,das empfehl ich keinem,sich da reinzusetzen...Ich war nicht bei der DB,sondern ein anderes Unternehmen...und weisst,was ich da lernte? Das für 95 Prozent der Verspätungen oder Ausfälle das eigentliche Unternehmen gar nicht schuld ist...Ich bekam durch die Einblicke ein ganz anderes Bild von Ausfällen und Verspätungen.Das hat ein grossteil der Fahrgäste aber nicht...
12Pontius18. April 2025
zum Ausdruck bringen - neben der eigentlichen Kritik zur Statistik.
11Pontius18. April 2025
@10 Verbal ist nur die Vorstufe, das ist mir klar. Nur geben sich verbale und tätliche Angriffe in einem gewissen Verhältnis dann die Realität wieder - auch wenn ich diese selbst nicht erlebe. Trotzdem gibt es dazu Meldungen etc. Ich bin auch froh nicht mit Fußballfans unterwegs sein zu müssen - da ist Ärger ja schon allein wegen dem Ergebnis des Vereins vorprogrammiert. Es gibt verschiedene Triggerpunkte für Menschen und eines davon sind eben Verspätungen und Zugausfälle. Mehr wollte ich nicht
10Stoer18. April 2025
@8 : Naja,verbal ist nicht das Problem...das tätliche ist der Knackpunkt.Ich kann da Dinge erzählen,da schnallst du ab...da sind schimpfende Fahrgäste eher das geringste Problem.
9U_w_U18. April 2025
Also wenn es Verspätungen gab, dann waren das Personal eher nicht zu finden. Ich schließe mich da auch an. Je mehr Leute und je voller die Züge, desto mehr wird auch das Problem. Man kommt ja auch mehr aneinander. Bei uns wurde aber auch ein nicht Bahnunternehmen eingesetzt, was die Pendler auf die Palme brachte. Kam kein Zug, null Informationen. Also liegt nicht nur an der DB, sondern mehr ein allgemeines Problem. Bei den offenen Punkten, auch kein Wunder.
8Pontius18. April 2025
@6 Nein es ist eben vor allem ein statistisches Phänomen: Mehr Menschen mehr Vorfälle. Das ist keine neue Zustandsbeschreibung. @7 Ich kann nur allem von vor allem verbalen Auseinandersetzungen wegen verpassten Anschlüssen und ausgefallenen Verbindungen berichten - sicherlich auch teilweise unter Alkohol- und Drogeneinfluss.
7Stoer18. April 2025
@5 Nun ich war 7 Monate für ein EVU tätig...Selbst gefahren,viel als Fahrgast mit unterwegs...ich kann halt nur von meinen erfahrungen sprechen,das eben fehlende Fahrscheine und eben unflätiges verhalten gegenüber anderen Fahrgästen ,aber auch Alkohol und Drogen der grösste Aspekt für diese Gewalt war.Ich musste sowohl als Dienstfahrt als auch als Dienstzeit mehrere male eingreifen,um Fahrgäste und auch FGBs zu unterstützen.Verpasste Anschlüsse sind eher geringere Ursachen gewesen
6World4Cats18. April 2025
@2 Ich bezweifle stark, dass die Unpünktlichkeit der Bahn der Grund für körperlich Gewalt am Bahnpersonal ist. @1 hat das kurz aber richtig zusammengefasst. Denn es ist ja kein Problem, was nur die Bahn hat, sondern was die Gesellschaft im Moment prägt
5Pontius18. April 2025
einen der Hauptpunkte für die Konflikte.
4Pontius18. April 2025
@3 Betreffend die Angriffe aufs Zugpersonal wird dies sicherlich den großen Teil ausmachen. Nur auch da gilt: Wenn mehr Menschen mitfahren dann gibt es statistisch mehr Schwarzfahrende und daraus leitend mehr Angriffe. Und mehr Kontrollen durch mehr Personal führt zum selben Atemzug zum selben Ergebnis. Die Angriffe aufs Servicepersonal etc. wirst du damit jedoch kaum zum großen Teil erkläre können, da vermute ich die Unpünktlichkeit bzw. ausgefallene Züge und verpasste Anschlussfahrten als
3Stoer18. April 2025
@2 : Naja also ich denke nicht,das die Unpünktlichkeit den grossen Teil dieser Übergriffe ausmacht.Ich erlebte das öfters mit,das simple Fahrscheinkontrollen und das entdecken des Nicht Vorhandenseins von diesen ,das ertappt werden...und auch unflätiges Benehmen,was ein FGB dann unterbinden will,zu diesen Aggressivitäten führt.
2Pontius18. April 2025
Mehr Personal und mehr Fahrgäste führen zu mehr Übergriffen? Krasse Zustandsbeschreibung - eine bessere Pünktlichkeitsquote würde die Zahl sicher sinken lassen.
1Blade18. April 2025
Zeigt sehr gut den Zustand unserer Gesellschaft.