Berlin - Vor den Beratungen der Bundesregierung über mögliche Entlastungen angesichts hoher Spritpreise warnt die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer vor Preiseingriffen und fordert stattdessen die Einführung eines Klimageldes. "Es wäre verkehrt, jetzt mit der Gießkanne alle zu entlasten", sagte die […] mehr

Kommentare

7Pontius12. April um 07:37
Hat sie sogar schon, beispielsweise beim Strompreis. Aber klar, dass man das mal übersehen kann. Gleiches gilt für die Seite der Klimageldverhinderer*innen, für die man selbst immer noch Werbung macht - und wenn es dann doch ausbezahlt würde, dann ist es a) sowieso zu gering und b) ja von dieser woken Horde...
6Axiom11. April um 21:31
Als ob die Regierung etwas zurück geben würde. Die Geschichte mit dem Klimageld hatten wir schon. Da wurden ne Menge Ausreden aufgetischt. Bis heute habe ich noch kein Klimageld auf dem Konto.
5Sonnenwende11. April um 08:09
@1 Arme Menschen verbrauchen sehr viel weniger Energie u.a. als reiche Menschen und zahlen deswegen auch deutlich weniger CO2 Abgabe. Also nein, eine pauschale Summe Klimageld an jeden wäre eben genau nicht Gießkanne. Hinzu kommt, dass wirklich jeder, auch der gerade geborene Säugling, das Klimageld bekommen würde, würde es so gehandhabt wie ursprünglich gedacht. Was Familien zusätzlich entlasten würde.
4Pontius11. April um 06:55
@3 Zumal ja jeder direkt oder zumindest indirekt davon betroffen ist (wenn auch unterschiedlich stark), weswegen man es schwerlich als Gießkanneneffekt bezeichnen kann. Wenn man Nachweise nach notwendigen Fahrten zur Arbeit mit anbringt, dann könnte man das Klimageld sogar staffeln und die ungerechte Pendlerpauschale völlig obsolet werden lassen.
3thrasea11. April um 06:50
Es lohnt sich, das ganze Interview mit Schnitzer zu lesen, dankenswerterweise steht es nicht hinter der Paywall: <link> @1 Ich würde es aber als "umgekehrte" Gießkanne sehen. Wenn jeder gleich viel erhält, hilft das den Ärmeren mehr. Bei anderen Ideen wie Pendlerpauschale oder Preisdeckel erhält mehr, wer mehr verdient und mehr fährt. @2 Hui, Zustimmung.
2tchipmunk11. April um 01:15
Das Klimageld klingt vernünftig, vor allem würde dieses nicht im gierigen Rachen der Mineralölfirmen verschwinden, wie eine Senkung der Steuern auf Sprit. Außerdem bliebe der Anreiz erhalten, zu sparen und weniger Sprit zu verbrauchen. Die CO2-Abgaben würden damit auch endlich denjenigen Bürgern zurückgegeben, die wenig CO2 verursachen, so wie es ursprünglich versprochen war. Wer zum Beispiel mit dem Fahrrad fährt, würde unterm Strich profitieren.
1Polarlichter11. April um 01:15
"Was man machen könnte und was schon bei der Einführung der CO2-Abgabe gefordert wurde: Jetzt ein Klimageld einführen und die CO2-Abgabe an die Bürger zurückgeben", sagte sie. Die technischen Voraussetzungen dafür seien inzwischen vorhanden. "Damit könnte man eine pauschale Summe an alle auszahlen, jeder würde gleich viel erhalten." - Eben dies ist auch Giesskanne.