Nürnberg (dpa) - Dass der Aufschrei groß sein wird, damit hat der Nürnberger Tiergarten von Anfang an gerechnet. «Wie stumpf wäre die Gesellschaft, wenn sie nicht protestiert und erst einmal ihrem Willen Ausdruck verleiht, dass man Affen nicht einfach töten darf», sagt Direktor Dag Encke. «Auch uns ...

Kommentare

(9) Stoer · 27. Juli 2025
Ist halt verzwickt,am Ende sind die Tiere die Verlierer.in Neunkirchen /Saar hab ich aber auch nee pavian gesehn,der körperlich schlimm aussah,tat mir schon leid...
(8) Sonnenwende · 26. Juli 2025
(2) sagen, dass sie sich ihre Entscheidung sicher nicht leicht gemacht haben.
(7) Sonnenwende · 26. Juli 2025
@5 ich kann deine Einwände schon nachvollziehen. Mich stellt die Situation im Nürnberger Tiergarten vor ein Dilemma. Ich kenne diesen Tiergarten von Kindesbeinen an, bin ich doch geborene Mittelfränkin… Und auch mit meiner Tochter war ich sehr oft dort. Ich kann jetzt nicht sagen, dass die Tiere dort schlecht versorgt sind, nein, ich finde sie sind wirklich gut aufgehoben. Aber was das Thema mit den Pavianen anbetrifft möchte ich nicht in der Haut der Verantwortlichen stecken. Ich kann nur (2)
(6) satta · 26. Juli 2025
Also ich war zu Corona-Zeiten mal im Nürnberger Zoo und kann mich noch an den armen Löwen erinnern, der ein paar Tage später starb und dass bei den Pavianen tatsächlich viel Unruhe im Gehege herrschte. Vielleicht sollten die Paviane in Nürnberg direkt zum Verfüttern an Raubtiere gezüchtet werden, um dieses ständige Problem zu lösen.
(5) Stoer · 26. Juli 2025
@3 : Danke für das update ,ich hab den Artikel heut morgen noch anders in Erinnerung gehabt,nichts desto trotz sind meine Argumente somit hinreichend widerlegt / erklärt...
(4) Sonnenwende · 26. Juli 2025
(2) sonst gegenseitig umbringen. Sterilisation oder Kastration hätte den gleichen Effekt auf das soziale Gefüge innerhalb der Gruppe wie dauerhafte Unfruchtbarkeit. Die Abgabe an andere Tiergärten wäre umsonst erfolgt, sie hätten die Tiere also verschenkt. Nur haben sie keinen Tiergarten gefunden, der die europäischen Anforderungen erfüllte, um Tiere weitergeben zu können, steht auch in der News.
(3) Sonnenwende · 26. Juli 2025
@2 In der News ist das kurz angedeutet, aber ich kann dir dazu noch ausführlicher sagen: kastrieren und sterilisieren kommt auch nicht infrage, weil Weibchen mit Jungtieren im sozialen Gefüge bei dieser Art Affen eine zentrale Bedeutung haben und der Tiergarten hat ja schon mit Verhütung - übrigens teurer als Sterilisation - bei der Weibchen dann dummerweise dauerhaft unfruchtbar wurden, sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Das geht soweit, dass man Männchen trennen muss, weil sie sich (2)
(2) Stoer · 26. Juli 2025
Es ist wie immer eine Frage des Geldes...Die Tiere kastrieren oder sterilisieren kostet wohl etwas Geld...damit würd man aber die Überpopulation nicht entstehen lassen...Die Abgabe an andere Tiergärten und ähnliches ist wohl auch zu teuer,man muss ja Sorge tragen,das sie keine Krankheiten oder so einschleppen.Töten ist dann einfach,kostengünstig,aber eben keine angesehene Möglichkeit.
(1) satta · 26. Juli 2025
Es ist eigentlich Unsinn, in Gefangenschaft ein Übermaß an Tieren zu halten, die aber faktisch nicht in bestehende Wildpopulationen angegliedert werden können wegen möglicher Krankheiten, und deswegen umgebracht werden.
 
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