Paris (dpa) - 15-jährige Mädchen glauben im Schnitt weniger an die eigenen Talente als gleichaltrige Jungen. Dies ergab eine spezielle Auswertung der internationalen Pisa-Studie von 2018, für die mehr als 500.000 Schülerinnen und Schüler in 72 Ländern befragt worden waren. Die Unterschiede sind umso […] mehr

Kommentare

8Philonous10. März 2022
@7 Sorry, ja, ich meinte 5 - ist mein erster Tag an einer Tastatur. :) Der Punkt ist nicht, dass es ein geschlechterspezifisches Ungleichgewicht der Befähigung im Sinne Dunning-Krugers gibt, sondern ein Ungleichgewicht auf durch die andere Waagschale, der Selbstüberschätzung. Mädchen mit höherem Kompetenzniveau schätzen sich schlechter ein, als vergleichbar befähigte Jungs.
7AS110. März 2022
@6 Falls Du @5 gemeint haben solltest - habe ich. Auch dort ist von geschlechterspezifisch unterschiedlich hohem Fähigkeitsniveau - deutlich besserer Begriff als Talent - nicht die Rede.
6Philonous10. März 2022
@4 Lies mal den letzten Absatz.
5AS110. März 2022
@2 Soso...Du siehst da also einen evidenzbasiert nachgewiesenen Dunning-Kruger-Effekt. Das würde voraussetzen, dass Mädchen talentierter sind als Jungen. Das ist ja nun definitiv nicht der Fall - die Talente sind wohl schon recht gleich verteilt.
4Philonous10. März 2022
@3 Das stimmt zwar, aber in der Diskussion mit Verantwortlichen sind evidenzbasierte Erkenntnisse einfach deutlich mehr wert als rein subjektive Eindrücke aus dem Lehrer*innenalltag...
3Urxl10. März 2022
@2 : Da will doch nur jemand pöbeln! Allerdings braucht kaum ein Lehrer in diesem Land diese Umfrage, da sie nur widerspiegelt, was man ohnehin mitbekommt.
2Philonous10. März 2022
@1 Was Du meinst, ist "sinnfreier Kommentar", um deine eigene Aussage zu klassifizieren. Die Studie ist hingegen hoch interessant. Sie lässt fundierte Rückschlüsse auf die Mechanismen in der Gesellschaft zu, die solche Ergebnisse befördern. Der hier evidenzbasiert nachgewiesene Dunning-Kruger-Effekt, den Du hier in der Dir eigenen Art zelebrierst, wird letztlich durch das Schulsystem befördert und führt zu den Nebenfolgen der Gender-Pay-Gap und dem geringen Frauenanteil in Führungspositionen.
1DJBB10. März 2022
Sinnfreie Befragung