Berlin (dpa) - Die neue linke Sammlungsbewegung «Aufstehen» will eine neue linke Regierung in Deutschland erreichen. «Das ist unser Anliegen», sagte Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht als Initiatorin zum Start am Dienstag in Berlin. Seit Anfang August hätten sich 101.741 Unterstützer online bei […] mehr

Kommentare

32k47464708. September 2018
@31 schön...ich würde eben ungern alle Menschen über einen Kamm scheren, selbst wenn es sich dabei um AfD-Anhänger handelt
312fastHunter07. September 2018
@30 : Tja, dann trifft "Deine" Art der Egoismus-Definition aber nicht auf die rechte Wählerschaft zu. Und wer etwas anderes behauptet ist entweder blind oder extrem naiv. Der typische AfD-"Protestwähler" denkt nämlich nicht an sich, sondern an die anderen Menschen und was sie ihm alles wegnehmen, zerstören oder böses wollen. Und da wären wir nämlich beim "unanstädigen" Egoismus angelangt. Und da ich brav meine Steuern zahle, überlasse ich einen Großteil meines Einkommens bedüftigen Personen.
30k47464706. September 2018
...oder würdest du einen Großteil deines Monatsgehaltes freiwillig Menschen überlassen, die es nötig hätten? Wenn du nicht mit "Ja" antworten kannst wärst du auch egoistisch...das hat aber nichts mit deinem Beispiel zu tun, was ich nicht einmal als Kennzeichen für klassischen Egoismus sehen würde
29k47464706. September 2018
@28 nun gut...zugegeben, die Analyse der Wählerschaft, wie ich sie wiedergegeben habe war ebenfalls bereits zwei Jahre alt...da kann sich natürlich einiges bewegen...@27 Egoismus kann a) "Ich alleine" oder b) "Ich zuerst" lauten...wenn man zuerst an sich und seine Familie denkt kann man dennoch in der Lage sein die Nöte Anderer wahrzunehmen und diese zu unterstützen...das ist kein WIderspruch...
28thrasea05. September 2018
@22 Da ich deine These so noch nicht gehört habe, wollte ich das mal hinterfragen. Ergebnis in Kürze: AfD-Wähler sind weder überdurchschnittlich gebildet, noch verdienen sie überdurchschnittlich gut - die AfD-Wähler sind aber auch nicht "der kleine Mann", wie man so oft denkt. Bei Bildung und Einkommen sind sie ziemlich durchschnittlich. <link> Die Angaben sind allerdings von der Bundestagswahl 2017. Ob das heute noch so ist? Schließlich driftet die AfD immer weiter nach rechts.
272fastHunter05. September 2018
@26 : Ich meinte damit, wie weit Dein rechts rechts der Mitte ist. Und erkläre mal, wie eine egoistische Sicht auf einen Sachverhalt gleich stark auch empathisch sein kann? "Ich will, dass Du verhungerst, weil ich mehr haben will, als Du, aber ich fühle Deinen Schmerz"?
26k47464705. September 2018
@23 darfst du, allerdings ist solch eine Haltung nicht unbedingt ein Indiz für die eigene überragende Intelligenz :(, @24 Egoismus ist jedoch nicht zwingend mit einem Mangel an Empathie verbunden...@25 nun da rechts und rechtsextrem unterschiedliche Dinge sind, beziehe ich mich eben auf den Teil (der nach der vernünftigen Definition von Rechtsextremismus, nicht der heute üblichen...), der seinen Standpunkt ohne physische und verbale Gewalt klar machen kann...und das sind überraschend viele
252fastHunter05. September 2018
@22 : Definiere "gemäßigt" und "rechts". Angeblich sind die Wähler von sozialen Konzepten auch überdurchschnittlich gebildet und verdienen gut, denn sozial muss man sich leisten können. Egoismus + rechtes Gedankengut führt zu Abgrenzung, Mauern. Ich bin besser als Du. Menschen werden nach ihrem Wert beurteilt. Warum ist ein Deutscher mehr wert, als ein Syrer? Weil er auf dieser Seite der Grenze zur Welt kam? Soll ich den Faden weiterspinnen oder erkennen die gebildeten AfDler, wohin es führt?
24Folkman05. September 2018
@22 : Das Problem ist: Egoismus geht immer Hand in Hand mit einer unsozialen und inhumanen Einstellung. "Nach mir die Sintflut" oder "Wenn jeder an sich denkt, ist an jedem gedacht" kann und wird nicht die Antwort auf die Probleme der Zukunft sein, wir müssen die Gesellschaft viel mehr weiter entwickeln, anstatt das Rad zurückdrehen zu wollen, und auch wenn es der AfD nicht passt, aber einen großen Schritt zur Fortentwicklung und Modernisierung der Gesellschaft haben zuletzt die 68er gemacht...
23wazzor05. September 2018
@22 Ich habe nichts gegen AfD Wähler......ABER...Für mich sind AfD Wähler überdurchschnittlich dämlich und das wird man ja wohl noch sagen dürfen.
22k47464705. September 2018
nun angeblich sind AfD-Wähler überdurchschnittlich gebildet und verdienen auch überdurchschnittlich gut , vllt ist das auch ein Grund, weswegen ihnen fehlende Punkte zur Entlastung der Niedriglöhner nicht so wichtig sind...ich denke, dass man "rechts" nunmal eher egoistisch ist...vllt sollte ich auch dazu sagen, dass ich bei der AfD von den gemäßigten Rechten spreche nicht von extremistischen Anhängern...Pauschalisierung ist auch im Bezug auf AfD-Wähler falsch.
212fastHunter05. September 2018
@17 : Wie ich in meinem Kommentar mit dem Gedankenspiel aufzeigte und Du jetzt mit Deiner Aussage, die mir völlig geläufig ist, zeigtest, sind diese Menschen entweder geistige Tiefflieger oder Sympatisanten der gewählten Politik. Alternativen gibt es reichlich, wie hier auch aufgezeigt wurde. Ebenso, dass diese funktionieren. Es hat sich in all den Jahren AfD und Pegida also nichts geändert bei den "Protestwählern". Sind sie alle blind, naiv, dumm oder Befürworter?
20FichtenMoped05. September 2018
Wer Nazi-Sprech, Nazi-Verhalten, Nazi-Ideen, etc. unterstützt, indem er diese wählt (d.h. sich zu deren Zielen bekundet), kann zurecht als Nazi, tituliert werden.Den Gegenwind müssen diese Personen schon ertragen und nicht rumjammern. Man kann dann auch nicht mehr sagen, dass man von nichts gewusst hat, da man ja nur 'Protest' gewählt hat. Man hat das Resultat, wie z.B. Sitze in Parlamenten (und damit Macht) wissentlich und billigend in kauf genommen'. @19 : Doch!
19k47464704. September 2018
....die Spaltung der Gesellschaft geht definitiv nicht (nur) von rechts aus
18k47464704. September 2018
...dass man nun jedoch gegen diese Menschen hetzt, ihnen Blödheit vorwirft und Sympathien zum Rechtsextremismus unterstellt bestärkt diese Personen eher noch, dass die aktuelle Politik sie ignoriert und stattdessen Stimmung gegen diese "Abweichler" produziert Einige Kommentare zeigen, dass es in diese Richtung geht...Wieso soll man jemandem die Hand reichen, der einen noch kurz zuvor als Nazi abgestempelt hat? Daher wird auch die "Rückeroberung" der Stimmen schwierig
17k47464704. September 2018
@4 wie hier schon vorweggenommen wurde bedeutet Protestpartei, dass es eine Partei ist, die nicht aufgrund inhaltlicher Ziele gewählt wird, sondern aus Enttäuschung durch die anderen Parteien...welche Punkte die betroffene Partei ins Feld führt, oder ob man deren Argumentation zustimmt ist irrelevant...man erhofft sich ein ernstzunehmendes Ergebnis um die "etablierten" Parteien zu schocken und zum Umdenken zu bewegen
16wazzor04. September 2018
@15 Ja, aber die Politik die die AfD verfolgt und besonders Höcke, das hatten wir auch schon mal. Dann lieber das Ende der DDR als das Ende des 3. Reiches.
15Bummeroll04. September 2018
Das die AFD auch keine Lösungen für die eigentlichen Problme hat, wissen die gar nicht, weil die lesen höchstens die Slogens auf den Wahlplakaten. Und ich glaube auch nicht, das eine Bewegung, die aus der Partei "Die Linke" hervorgeht, das Wahlverhalten dieser Menschen ändern wird, wenn sie sie überhaupt erreicht. Gerade "Die Linken", sie haben immer noch das Image der SED Nachfolge, da ist noch in vielen Köpfen drin, "das hatten wir doch schon mal...".
14Bummeroll04. September 2018
beim Thema AFD sollte man nicht nur von sich ausgehen, da draußen gibts ne Menge Menschen die sich mit Politik gar nicht befassen, die sehen nur dass sie die ganze Woche auf Arbeit rennen aber nicht mehr Gled als ein Harz4-Empfänger haben, die Kinder den halben Tag mit dem Bus zur Schule unterwegs sind, weil es in der Nähe keine mehr gibt oder die voll ist, ... und dann kommen auf einmal viele Flüchtlinge, für die werden neue Heime ausgebaut, ...
13cerbarus04. September 2018
@10 und @12 , Ich bin vollkommen Eurer Meinung, drum würde ICH sie auch nicht wählen, denn ICH wähle nicht Protest sondern die welche meine Ziele vertreten. Wie in Beitrag 9 geschrieben ist es nur "...meine Meinung dazu, warum manch Protestwähler bei der AfD landet..." Nicht jeder kommt/denkt über das Stadium: "ich bin dagegen und schere mich nicht um die Folgen meines Protetes" hinaus. Das sollte es aber auch zum Thema gewesen sein, in der News gehts um Links
122fastHunter04. September 2018
@9 : Gedankenspiel: Die etablierten Parteien werden gekippt. Die Protestpartei hat die absolute Mehrheit. Jetzt setzen die ihre Ziele knallahrt durch. Was nützt es dann eine solche Partei an der Macht zu haben, statt eine, wie Du selbst feststelltest, mit noblen Zielen? Wenn alle Protestwähler sich vereinen, ist auch eine Tierschutzpartei bei über 10%. Daher zieht genau DIESES Argument nicht, wird von diesen Wählern aber immer zitiert.
11tastenkoenig04. September 2018
Ich hab noch immer nicht so recht kapiert, was eine von oben ins Leben gerufene "Bewegung" mehr oder anderes leisten soll als eine Partei. Naja, die Zeit wird es zeigen.
10O.Ton04. September 2018
@7 : Herr Jott nochmal, was hilft denn sone Proteststimme, wenn die Partei ganz andere Ziele hast als du???
9cerbarus04. September 2018
... das soll nicht heißen, dass die AfD nur Protestwähler hat, da sind sicher auch ein paar "Überzeugungstäter" dabei. @8 : Ich will es auch nicht gut heißen es ist nur meine Meinung dazu warum manch Protestwähler bei der AfD landet, denn gerade durch die rechte Ausrichtung werden sie nicht nur als Bedrohung wargenommen, sie sind wirklich eine. Somit ist es der schlimmst mögliche Protest.
8wazzor04. September 2018
@7 Das ist aber immer noch kein Grund eine Partei mit dem Hang zum rechtsradikalen zu wählen.
7cerbarus04. September 2018
... nun kommen wir zu dem Teil, warum ich voraus schickte kein AfD Wähler zu sein: Wenn ich Protest wählen will, dann wähle ich nicht einfach nur was anderes als die großen wie z.B. BGE (Bündnis Grundeinkommen) oder Tierschutzpartei( PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ) die sicher noble Ziele haben aber mit 0,2 und 0,8% keine Bedrohung darstellen sondern wähle jemanden, der eine Bedrohung für die etablierten Parteien ist. Als die Piraten eine Bedrohung waren, wurden sie auch gewählt, jetzt 0,4%...
6wazzor04. September 2018
@2 Es geht denen doch nur um dieses eine Thema. Hat die AfD auch noch andere Themen? Im Bundestag wurde über Sozial-, Wehr-, Bildungs-, Familienpolitik etc. diskutiert und die AfD Politiker hatten auf alle Fragen die eine Antwort "Asylanten" & "Migranten"
5cerbarus04. September 2018
@4 Als erstes, ich bin kein AfD Wähler auch wenn sich meine folgende Formulierung so anhört!!! Ich glaub der Bildungsnotstand und Fachkräftemangel ist durchaus gewollt, damit einige wenige ihren Gewinn maximieren können. Bsp. Hätten wir genügend gut ausgebildete Informatiker, hätte man keine Begründung die Entwicklung z.B. nach Indien auszulagern und das ganze für 730.000 Rupien (etwa 10.000 € Jahresbrutto) für nen Senior Developer sondern müsste deutsche Löhne zahlen. Warum Protest und AfD...
42fastHunter04. September 2018
@1 : Gerade eben wurde beschlossen, dass weitere 40 Mia € in die Budneswehr gesteckt werden. Was man mit dem Geld auf dem Bildungssektor nur alles anfangen könnte... @2 : Dies sind aber die einzigen Themen, welche die AfD ins Feld führt, wie selbst Gauland im Interview belastbar aufzeigte. Du kannst sicher erklären, warum "Protestwähler" also sonst noch zur AfD und nicht zu einer der etlichen anderen verfügbaren Parteien abwandern, wenn es ihnen nicht um diese Themen geht.
3O.Ton04. September 2018
Ich schliesse mich an Klingbeil: "Was Wagenknecht und Lafontaine da machen, ist keine Bewegung, sondern ein Machtkampf innerhalb der Linkspartei." Ausserparteiische Parteipolitik ist eine Unmöglichkeit durch und durch.
2k47464704. September 2018
@1 würde es "dem Großteil" der AfD-Wähler nur um Asyl- und Flüchtlingspolitik gehen wären es keine Protestwähler :P
1Folkman04. September 2018
Mit einer deutlich sozialeren Politik könnte man einen Teil der AfD-Wähler zurückholen, wobei ich hier nicht viel Hoffnung habe, denn dem Großteil dieser Protestwähler geht es ausschließlich um die Asyl- und Flüchtlingspolitik. Nichtsdestotrotz wird in Zeiten, wo die Entsozialisierung des Landes weitergeht und der Rechtsruck voranschreitet, eine Bündelung der linken Kräfte immer wichtiger werden, zumal die einst linken Parteien SPD und Grüne heute lieber mit CDU und/oder FDP koalieren wollen...