Erfurt (dpa) - Das Bundesarbeitsgericht hat die Rechte der Kirchen als Arbeitgeber weiter eingeschränkt. Die Richter erklärten die Kündigung eines Chefarztes an einem katholischen Krankenhaus in Düsseldorf wegen dessen Scheidung und Wiederheirat für nicht rechtmäßig. Dem Chefarzt war 2009 fristlos […] mehr

Kommentare

8CashKarnickel21. Februar 2019
Tja, bei solch einem Arbeitgeber muß man halt öfter mal zu Kreuze kriechen...
7Brutus7020. Februar 2019
tja, katholische Kirche eben, was soll man da noch groß zu sagen... außer vielleicht das die Welt generell besser wäre wenn es überhaupt keine Religionen gäbe...
6smailies20. Februar 2019
Ich finde auch, dass die kath. Kirche hier eine falsche Stellung eingenommen hat. Andererseits finde ich es richtig und wichtig, dass Kirchen AN einstellen dürfen, die ihrer Glaubensüberzeugung nahestehen - auch an Stellen, die nicht primär der Verkündigung dienen. Kündigen aus "greligonsgründen" finde ich da eher schwieriger. Da sollte man Kompromisslösungen finden.
5naturschonen20. Februar 2019
Es gab eine Zeit, da wurde die erste Ehe kirchenrechtlich einfach anulliert, dann konnte die zweite Ehe abgesegnet werden und schon war wieder alles in bester Ordnung, denn standesamtlich hatte das ja keinerlei Folgen. Schlimm war es meistens für die Kinder, irgendwie ist das alles absurd!
4setto20. Februar 2019
"Mit Kündigung 2009, wenige Monate nach der zweiten Hochzeit des Mannes." Wenn die katholische Kirche im Mißbrauchskandal auch so schnell reagieren würde.
3Muschel20. Februar 2019
@1 Stimmt und das ist ja nicht alles. Diese ganzen Institutionen kassiern staatliche Zuschüsse.
2Mehlwurmle20. Februar 2019
Für einen Arzt sollte Religion keine wesentlichen Auswirkungen auf seine Berufsausübung haben. Heilung ist Heilung und Pfusch bleibt Pfusch, egal ob der Arzt an Gott glaubt oder nicht.
1Troll20. Februar 2019
Grundsätzlich finde ich schon, daß man, man niemanden beschäftigen müssen sollte, der gegen die eigenen Ideologien steht. Aber hier ist es ja eine größere Struktur. Die Kirche ist ja in den Krankenhausplan eingebunden usw. Da muß die Kirche jetzt auch mal offen für Sachen sein, die nach weltlichen Normen zulässig sind.