Gütersloh (dpa) - Die Mehrheit der Schüler in Deutschland hat einer Untersuchung zufolge Ausgrenzung, Hänseleien oder körperliche Gewalt bereits selbst erlebt. Und ein Viertel fühlt sich an der Schule nicht sicher. Zu diesen Ergebnissen kommt eine am Mittwoch veröffentlichte repräsentative Studie ...

Kommentare

(14) k293295 · 03. Juli 2019
@13 : Ah, gefindet! <<bundesweit 3448 Schüler zwischen acht und 14 Jahren>> - danke für den Hinweis! Nach Lehrern als Verantwortliche bzw. Täter wurde anscheinend nicht explizit gefragt. Natürlich GIBT es das, aber auch ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein erheblicher Prozensatz ist. Dass JEDER Mobbing-Fall einer ZUVIEL ist, sollte unstrittig sein.
(13) k49782 · 03. Juli 2019
@12 Zwischen 8-14 war das Alter. Und da überproportional im Grundschulalter, würde ich von mindestens 2 Jahr Grundschule ausgehen. Aber ich denke das der Anteil Lehrer gegenüber Schüler eher untergeordnet ist.
(12) k293295 · 03. Juli 2019
@11 : Ja, richtig. In der News sind zwar "Grundschülerr" erwähnt, aber nicht deren genaues Alter, also ob die schon länger unter Lehrer-Einfluss stehen oder noch neu sind. Auch der Hinweis auf die unsichere Nachbarschaft gibt zu denken.
(11) setto · 03. Juli 2019
Es gibt aber auch den Fall, das Kinder vom Lehrer gemobbt werden, die Klassenkameraden das merken und mitziehen, da sie wissen, es hat keine Folgen für sie. Eigene Erfahrung
(10) Mehlwurmle · 03. Juli 2019
@9 : Durch die Eltern, andere Menschen mit denen sie in Kontakt geraten und den (nach meiner Meinung leider) Trend, dass selbst Vorschulkinder schon mit Handys ausgestattet werden, ohne entsprechende Kindersicherungen auf den Geräten installiert zu haben.
(9) k293295 · 03. Juli 2019
@8 : Ja, klar, aber in welchem Maße von welchen Erwachsenen? ErzieherInnen inner KiTa nennen sich gegenseitig ziemlich selten "Mistgeburt" oder "Hurensohn", glaub ich. Und dann wird interessant, wie viel Zeit die Kids inner KiTa und wie viel Zeit außerhalb der KiTa sie verbringen.
(8) Mehlwurmle · 03. Juli 2019
Die Kinder kriegen es doch von den Erwachsenen vorgelebt, da braucht sich (leider!) keiner über solche Entwicklungen wundern.
(7) k293295 · 03. Juli 2019
@6 : Die Theorie verhält sich so, dass sie geprüft werden will. Klar sind KiTa-Kinder nicht 24/7 inner KiTa. Ebenso sind "Heim-Kinder" auch als Einzelkinder nicht 24/7 von der Sozialisation isoliert. Der Anteil elterlicher "Erziehung" am Missverhalten der Kinder darf daher genauso hinterfragt werden wie der Anteil von KiTa-Erziehung. Eine vorschnelle Schuldzuweisung bringt nichts.
(6) k49782 · 03. Juli 2019
@5 Hä, wieso sind für Kita-Kinder allein die Erzieher für dessen "Entwicklung" zuständig. In beiden Fällen wäre zunächst erstmal zu prüfen in welcher Form die Eltern eine Erziehung vernachlässigt haben. Aber immer schön die Verantwortung abwälzen an andere. Denn immer die anderen sind Schuld. *gähn* Ich würde behaupten, trotz das Deutschland immer noch Kita-Plätze brauch und so, der Großteil der Opfer und Täter Kita-Kinder sind. Und nun? Wie verhält sich jetzt Deine schwache Theorie?
(5) anddie · 03. Juli 2019
@2 : Ich sehe halt 2 Möglichkeiten. 1. Die Ausgrenzung geht von Kindern aus, die daheim erzogen wurden, da die Kinder in der Kita ein gewisses soziales Miteinander lernen. Dann würde vieles dafür sprechen, mehr Kinder in eine Kita zu schicken. 2. Die Ausgrenzung geht primär von Kita-Kindern aus, das spricht dann nicht für die erzieherischen Leistungen der Kita und man müsste dort ansetzen.
(4) Redtopgerd1 · 03. Juli 2019
Ich sehe hier nur das Bildung und finanzielle Gleichheit der Ausgrenzung und Drangsalierung entgegenwirken kann...im Grunde die Säulen einer Sozialdemokratie...leider haben die Eliten andere Pläne und die Politik mit Luschen und Betrügern besetzt ...da war mir ein Schmidt oder Brandt tausendmal charismatischer auch wenn der eine Kettenraucher und der andere Alki war..
(3) k293295 · 03. Juli 2019
@2 : Naja, im Kindergarten lernen Kinder eigentlich, dass die Handlungsabfolge Backförmchen klauen -> Schippe über'n Kopp -> "Hurensohn!" -> "Mistgeburt!" nicht ok ist.
(2) k49782 · 03. Juli 2019
@1 Wieso? Gibt es dann ein Recht auf Drangsalieren, Mobbing, Gewalt? Man sollte sich eher fragen, wie kann man diese Entwicklungen (selbst schon im Grundschulbereich) verhindern und nicht noch Erklärungen zu Rate ziehen warum man damit rechnen kann/sollte.
(1) anddie · 03. Juli 2019
Also eine gewisse Ausgrenzung gab es schon immer. Da es die Grundschüler lt. Studie deutlich stärker trifft, würde mich in dem Zusammenhang eher mal interessieren, ob die alle vorher in einer Kita waren oder nicht.
 
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