München/Wiesbaden (dpa) - Die deutschen Verbraucher müssen im kommenden Jahr weiterhin mit starken Preiserhöhungen rechnen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, sind die Preise für Importgüter im Oktober so stark gestiegen wie seit 41 Jahren nicht mehr. Laut Ifo-Institut wollen jetzt […] mehr

Kommentare

16palace26. November 2021
@13 , @14 : Aber man darf doch auch mal hinschauen, warum die Arbeit woanders billiger ist? Alleine in DE gibt es Lohngefälle. Und ist es dann akzeptabel, dass man schon die grunsätzlichsten Menschenrechte mit Füßen tritt, nur um billiger produzieren zu können? Ist das die Rechtfertigung? Dazu kann man ja erstmal sogar in DE bleiben: Spargelernte, industrielle Fleischproduktion. Man hat doch vor zwei Jahren an den Masken gesehen, dass die vorallem teuer wurden, weil wir lokal keine hatten.
15k29329526. November 2021
@14 : Die gleiche Arbeit wird sich IMMER irgendwoanders billiger machen lassen. Rohstoffknappheit begegnet man mit Innovation, nicht mit Importabhängigkeit. Ersteres haben wir gemacht, Letzteres nicht. Das bricht uns langfristig nicht nur die Fußknochen sondern auch das Genick.
14Chris198626. November 2021
@12 @13 Wir stehen in einem internationalen Wettbewerb und wenn du glaubst man kann hier langfristig bestehen in dem man für die gleiche Arbeit viel mehr bezahlt als in anderen Ländern, dann wars das bald. Eine Importabhängigkeit haben wir schon dadurch, dass wir sehr viele Rohstoffe gar nicht in Deutschland abbauen. Dann kommt hinzu, dass Vorprodukte eben woanders günstiger hergestellt werden, weil sie einfach herzustellen sind oder weil woanders bestimmte Industrie gefördert wird.
13k29329526. November 2021
- 2 - während man die Binnen-Nachfrage sträflich vernachlässigt hat. Arbeitgeber haben sich vor jeder Lohnerhöhung geziert wie die Jungfrau vorm ersten Mal. Immer und immer wieder wure mit Arbeitsplatzverlagerung in Billiglohnländer nicht nur gedroht, sondern der auch gnadenlos vollzogen. Dadurch entstand eine Importabhängigkeit, die uns jetzt donnernd auf die Füße fällt. Das wird gebrochene Fußknochen geben.
12k29329526. November 2021
@8 : Die von dir zu Recht kritisierte Gelvermehrung durch die NotenbankEN - da ist die EZB nämlich nicht alleine - hat dazu geführt, dass andere Länder sich verschulden, in diesen Ländern sowohl Binnen- wie Buten-Nachfrge entsteht. Deutschland hat da nicht mitgemacht. Also leisten sich andere Länder deutsche Waren auf Pump-bis-es-knallt, Deutsche können sich bestenfalls Billig-Schund leisten,der jetzt auch massiv teurer wird. Der Fehler war und ist, auf Export um jeden Preis zu setzen, - 2 -
11palace26. November 2021
@9 : Ich geb Dir in so fern recht, dass sich aber immer nur die „unteren“ Einkommensgruppen einschränken (müssen).
10palace26. November 2021
@8 völlig richtig. Wir haben jetzt Knappheit von verschiedensten Gütern aus verschiedenen Gründen und lernen nun plastisch, wie und für wen Nachfrage den Preis regelt. Wir haben nun nicht mehr die Situation, dass Konkurrenz den Preis (und die Qualität) drückt, sondern Waren wie bspw. Holz oder Sand oder Wohnraum langfristig knapp sind. Das erstreckt sich auch über Güter des täglichen Bedarfs - und sei es, weil es an (schlechtbezahlten) Kraftfahrern mangelt. Wer bleibt da wohl auf der Strecke?
9Chris198626. November 2021
Ich weiß aber nicht was euch so sehr stört. Man will doch immer den Konsum, das Wachstum, den Verbrauch reduzieren, wir finden es doch toll uns einzuschränken, alles für das Klima. Jetzt kommt doch genau was immer alle wollten und es ist auch nicht recht...
8Chris198626. November 2021
@2 Wieder so ein Beweis, was in unserem Schulsystem schiefläuft... Zum Thema: Tja was hat man erwartet? Jahrelange massive Geldvermehrung durch die Notenbanken und wenn man dann zu Beginn von Corona in der Industrie komplett auf die Bremse tritt (NoCovid Jünger wollten ja den kompletten Stillstand, kam zum Glück nicht so) und der Bedarf zügig wieder anspringt, dann ist einfach das Angebot deutlich knapper als die Nachfrage.
7Elegandina26. November 2021
War zu erwarten und es wird noch teurer werden, könnte ich darauf wetten.
6thekilla126. November 2021
Die Inflation steigt immer weiter, die Preise auch... nur gut, dass die Lohnerhöhungen nichtmal die Inflation abdecken. Läuft. "Vorsicht, da vorne kommt eine Mauer" - "Ja, dann tritt nochmal richtig auf's Gas!!" ;-)
5k3362026. November 2021
Gut, dass mein Gehalt seit 3 Jahren konstant ist.
4ReneBerlin126. November 2021
Gefühlt und sichtbar steigen die Preise bei allem seid Beginn von COVID-19, im letztem halben Jahr ganz besonders bei Waren des tägl. Bedarfs inkl. Lebensmittel. Von den Spritpreisen mal ganz abgesehen. Alles wird teurer, keiner bekommt mehr Geld, die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer, Mittelstand gibt es so gut wie keinen mehr.
3tibi3826. November 2021
@2 wir haben ja die wahl zu einem netteren Anbieter zu wehseln, was wqir ja auch tun
2palace26. November 2021
Ist das dieser freie Markt, den viele so gut finden?
1tibi3826. November 2021
die planen es nciht nur, die sind alle schon dabei und so unverschämt wie noch nie (eon)